Baum fällen

Bußgeldkatalog für unerlaubtes oder untersagtes Beseitigen oder Beschädigen von Bäumen sowie illegale Baumfällung der einzelnen Bundesländer in Naturschutzgebieten und geschützten Wäldern

Bundeslandein Baummehrere Bäume
Baden-Württembergkeine Angabekeine Angabe
Bayern 50 - 5.000 €/
Berlinkeine Angabekeine Angabe
Brandenburg 50 - 10.000 €/
Bremen 50 - 5.000 €200 - 20.000 €1
Hamburg 50 - 50.000 €50 - 50.000 €
Hessenkeine Angabekeine Angabe
Mecklenburg-Vorpommern50 - 5.000 €75 - 100.000 €
Niedersachsen 100 - 12.500 €1.250 - 50.000 €
Nordrhein-Westfalen40 - 7.500 €750 - 12.500 €
Rheinland-Pfalzkeine Angabekeine Angabe
Saarland 50 - 7.500 €1.000 - 10.000 €
Sachsen50 - 5.000 €250 - 15.000 €
Sachsen-Anhaltkeine Angabekeine Angabe
Schleswig-Holsteinkeine Angabekeine Angabe
Thüringen /500 - 25.000 €

1: illegales Fällen von Bäumen in der Zeit vom 1. März bis 30. September

Wann darf man Bäume fällen und ist das überhaupt erlaubt?

Wer einen Baum fällen möchte, benötigt in der Regel eine Genehmigung

Wer einen Baum fällen möchte, benötigt in der Regel eine Genehmigung

Einen Baum zu fällen, kann aus vielerlei Gründen wichtig sein. Entweder besitzen die betreffenden Personen einen eigenen Garten und möchten einen störenden Baum loswerden oder aber das Gewächs ist in Folge eines Blitzeinschlags zur Gefahr geworden. Egal, um welchen Fall es sich auch handelt: Es empfiehlt es immer, vorher bei der entsprechenden Behörde nachzufragen, ob die Person eine Genehmigung für das Baum-Fällen benötigt.

Holt er diese Erkundigung nicht ein, können Betroffene mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro rechnen. Der Umwelt-Bußgeldkatalog sieht also hohe Strafen dafür vor, da das mutwillige Baum-Zerstören der Natur schadet.

Geschützte Bäume in Deutschland

Bäumen werden verschiedene wichtige Funktionen zugeschrieben, weshalb das Baumfällen in der Regel einer Genehmigung bedarf. Ohne diese Pflanze und den daraus resultierenden Wald wäre die Menschheit kaum überlebensfähig. Der Baum hat zum einen eine Nutzfunktion, da aus dem Rohstoff Holz beispielsweise Baumaterial oder Papier gewonnen wird. Zudem ist der Rohstoff eine wichtige Wärmequelle. Im Wald leben Tiere, die sich von den Blättern bzw. Früchten der Bäume ernähren. Zusätzlich bilden Bäume einen Lebensraum für Vögel und andere Lebewesen.

Zudem wird dem Baum eine Schutzfunktion zugeschrieben, da er den Boden, die Luft und das Wasser schützt. Ein Baum gleicht Temperaturschwankungen aus und schützt so das Klima der Erde. Außerdem wandelt er Gase und radioaktive Stoffe in Sauerstoff um.

Die dritte Aufgabe stellt die Erholungsfunktion dar. Aus diesem Grund pflanzen Menschen Bäume in ihren Gärten. Denn gerade im Sommer spenden sie Schatten und tragen zum Landschaftsbild bei. Geschützte Bäume sollen diese Funktionen beibehalten.

Eine generelle Liste von geschützten Bäumen gibt es in Deutschland nicht. Vielmehr erstellen die 16 Bundesländer eigene individuelle Listen. Diese ergeben sich aus verschiedenen Studien und Forschungen, welche bedrohte Baumarten aufzeigen.

Geschützte Bäume in Berlin sind zum Beispiel sämtliche Laubbäume sowie die Waldkiefer, Walnuss und die Türkische Baumhasel. Möchten Sie einen solchen geschützten Baum fällen, müssen Sie eine Genehmigung beantragen.

Des Weiteren schützen Bundesländer in der Regel Laub- und Nadelbäume mit einem Stammumfang von zirka 60 bis 80 cm. Häufig sind Obstbäume von dieser Regelung ausgenommen. Die Baumfällung in Brandenburg beispielsweise ist ab 60 cm genehmigungspflichtig.

Das Bundesnaturschutzgesetz und die Baumfällung

Im Gegensatz zu den bereits beschriebenen Funktionen können Bäume auch störend sein. Zum Beispiel, wenn sie in Folge einer Katastrophe wie einem Blitzeinschlag oder einer Überschwemmung als Gefährdung im Weg liegen. Meist schätzen aber auch die Baumbesitzer die Größe des einst gepflanzten Baumes falsch ein, sodass die Baumfällung hierbei als einzige Lösung erscheint.

Das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) bestimmt in puncto Baumfällung folgendes Verbot:

Es ist verboten, Bäume, die außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen; zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen. (Quelle: § 39 Abs. 5 S. 5 BNatSchG)

Mit diesem Abschnitt definiert das Bundesnaturschutzgesetz die Baumfällung für gesetzeswidrig, sofern sich der betroffene Baum auf einer „gärtnerisch genutzte[n] Grundfläche[.]“ befindet. Dies schließt Bäume an Straßen, Alleen oder in der freien Landschaft außerhalb von Wäldern ein. Jedoch wird der Schnitt bzw. die Schnitte am Geäst in der Regel erlaubt.

Die jeweiligen Umweltministerien der Bundesländer dürfen diese Begriffsgruppe so auslegen, wie sie wollen. Aus diesem Grund kann nicht pauschal gesagt werden, inwieweit Bäume aus Kleingärten oder anderweitigen privaten Grundstücken in dieses Verbot hineinzählen.

Wann darf man Bäume fällen?
Wann darf man Bäume fällen?

Wann darf man Bäume fällen?

In der Zeit vom 1. März bis zum 30. September eines jeden Jahres zählt das Baum-Fällen als Strafe. Die jeweiligen Bundesländer können diesen Zeitraum nicht verkürzen, sondern nur erweitern. Hierbei sind jedoch nur die Bäume an Straßen, Alleen und in freier Landschaft gemeint. Hier ist das Bäume-Fällen ohne Genehmigung nicht gestattet. Sie müssen also in diesem Falle zum örtlichen Gemeindeamt und einen Antrag auf Baumfällung beantragen.

Wann ist Baum-Fällen nicht erlaubt?

Die Bäume in Haus- und Kleingärten bleiben von diesem Verbotszeitraum unberührt. Baum-Fällen von bestimmten Pflanzen ist also in der Regel erlaubt, doch nicht grundsätzlich. Denn auch für Privatpersonen gibt es Einschränkungen. Befinden sich nistende Vögel im Baum, ist das Fällen verboten. Sollten andere wildlebende Tierarten den Baum als Lebensstätte nutzen, dürfen Sie den Baum nicht fällen ohne eine Genehmigung.

Bäume fällen: Genehmigung für Privatpersonen

Grundsätzlich sollten Personen zuerst zum zuständigen Amt gehen, um hier den individuellen Plan darzulegen. Meist kann nicht pauschal gesagt werden, wann das Baum-Fällen eine Genehmigung benötigt und wann nicht. Diese Regelungen können auch je nach Kommune oder Gemeinde abweichen.

Folgende Kriterien bestimmen, wann ein Antrag auf Baumfällung nötig wird:

  • Die Art des Baumes: Fällt der Baum, den Sie fällen wollen, in die Baumschutzordnung Ihres Bundeslandes?
  • Die Größe des Baumes: Besitzt der Baum, den Sie fällen möchten, eine bestimmten Stammumfang, benötigen Sie eine Genehmigung.
  • Der Zeitpunkt für das Baum-Fällen: Leben Tiere in dem Baum, welche derzeit nisten?
Das Bundesnaturschutzgesetz regelt die Baumfällung in Deutschland

Das Bundesnaturschutzgesetz regelt die Baumfällung in Deutschland

Da das Baum-Fällen ohne Genehmigung empfindliche Strafen nach sich ziehen kann, ist eine Erlaubnis von der Behörde für diese Handlung von Vorteil. Die Naturschutzbehörde ist immer dann zuständig, wenn der Baum als störend empfunden wird. Das Forstamt kümmert sich um alle Belange, sobald der Baum im Wald steht. Der Katastrophendienst sowie das Ordnungsamt sind die erste Anlaufstelle, sobald ein Baum so schnell wie möglich nach einem Blitzeinschlag etc. gefällt werden muss.


Möchten Sie Bäume fällen ohne eine Genehmigung, muss der Baum entweder krank sein oder eine unzumutbare Störung vorweisen. Letzteres ist es immer dann, wenn Sie zum Beispiel ein Haus bauen möchten. In diesem Fall benötigt das Baum-Fällen zwar keine Genehmigung, dennoch müssen Sie die Handlung der zuständigen Behörde melden.

Baum kaputt machen versus Baum-Fällen

In diversen Internetforen unterhalten sich Grundstückbesitzer über das Baum-Zerstören mittels chemischen Stoffen oder Nägeln. Zwar gibt es diese Stoffe bei unterschiedlichen (Internet-)Händlern zu kaufen, dennoch ist das mutwillige Baum-Kaputt-Machen illegal.

Es handelt sich hierbei um einen Akt, der sich vorsätzlich gegen den Naturschutz in Deutschland richtet. Zudem können giftige Stoffe in das Grundwasser gelangen. Diese speziellen Materialen, um den Baum kaputt zu machen, kosten etwa 150 bis 200 Euro pro Stück. Bäume selbst zu fällen, verursachen Kosten in Höhe von etwa 70 Euro für die Erlaubnis von der Behörde. Ein spezielles Unternehmen verlangt etwa 300 bis 500 Euro für einen 15 m hohen Baum. Die Bäume-Fällen-Kosten richten sich jedoch nach der Größe und dem Umfang des Baumes.

Einen Baum richtig zu fällen will gelernt sein: Erkundigen Sie sich nach passenden Kursen und Maßnahmen in Ihrer Umgebung. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten in Rheinland-Pfalz bietet beispielsweise entsprechenden Motorsägenkurse.

Die Strafe für das Baum-Fällen ohne Genehmigung

Widerrechtliches Baum-Fällen ist eine Strafe, die mit Geldbußen bis zu 50.000 Euro geahndet werden kann. Dies liegt jedoch im Ermessen der einzelnen Bundesländer. Eine weitere Strafe für das Baum-Fällen ohne Genehmigung kann der Schadenersatz sein. Dies ist immer dann möglich, wenn Sie den Baum Nachbar widerrechtlich fällen. Im Gegensatz zum illegalen Nachbars Baum-Töten dürfen Personen jedoch in der Regel Wurzeln oder Äste, die sich auf ihrer Seite des Grundstücks befinden, entfernen.

24 Kommentare

  1. Tamara sagt:

    mein nachtbar hat einen apfel baum der übern zaun auf mein garten reicht das nervt mich voll weil das im sommer voll viel schatten macht udn ich im herbst die ganzen blätter wegmachen muss kann ich den ast einfach absägen oder was kann ich machen damit der baum da weggkomt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tamara,

      in erster Linie ist ein persönliches Gespräch mit dem Nachbarn ratsam. Sollte es nicht zu einer Einigung kommen, dürfen Sie überhängende Äste, die sich auf Ihrer Seite des Grundstücks befinden, absägen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Holger sagt:

    Hallo,

    ich habe einen Garten, in dem ein 5 Meter hoher Baum steht. Ich möchte den Baum gern fällen und habe aber gehört, dass man für große Bäume eine Genehmigung zum fällen braucht. Ist das richtig? Wenn ja, wob bekomme ich diese Genehmigung her?

    Gruß Holger

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Holger,

      die Regelungen sind je nach Bundesland unterschiedlich. In der Regel sind jedoch Laub- und Nadelbäume mit einem Stammumfang von 60 bis 80 cm geschützt. Zudem dürfen Sie vom 1. März bis zum 30. September keine Bäume fällen. Es sei denn, Sie besitzen eine Genehmigung. Diese können Sie bei der örtlichen Behörde wie etwa Gemeindeamt oder Naturschutzbehörde beantragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Hartmut B. sagt:

    Moin, mein Nachbar hat einen Baum dessen Wurzeln meinen Gartenweg (gepflastert) zerstören. Darf ich die Wurzeln abstechen? Befinde sich ja auf meinem Grundstück.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hartmut B.,

      laut Bürgerlichem Gesetzbuch müssen Sie mit Ihrem Nachbar sprechen und ihm eine angemessene Zeit zur Entfernung der Wurzeln geben. Beseitigt er die Wurzeln nicht, dürfen Sie sie entfernen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Susanne B. sagt:

    Hallo,
    heute hat unser Nachbar (eine freie Kirchengemeinde) einfach überstehende Äste in großer Anzahl von unseren Bäumen (alle Größen dabei)gekappt. Erstmal sind Bauschnitte bis 30.09. nicht erlaubt und zweitens wurden wir als Nachbarn nicht darüber informiert, das der Astüberhang stören würde.
    Wir sind über die unerlaubte Handlung des Nachbarn sehr erbost und möchten gerne wissen, wie wir hier weiter vorgehen können.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Susanne,

      zuerst sollten Sie das Gespräch mit Ihren Nachbarn suchen. Sollte dies funktionieren, können Sie zum zuständigen Amt in Ihrer Kommune gehen und die Sache dort melden. Dann fungieren Sie als Zeuge und die Behörde prüft den Fall und leitet ggf. ein Bußgeldverfahren ein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Reinhard H. sagt:

    Direkt auf der Grundstücksgrenze steht ein Nadelbaum Tanne/Fichte, den
    mein im März verstorbener Vater nicht mehr fällen konnte. Der Baum hat einen
    Stammdurchmesser von 45 cm und etwa eine Höhe von 15 m. Der Nachbar
    sorgt sich um die Bepflasterung der direkt angrenzenden Garageneinfahrt.
    Hätte ich den Baum im Sommer fällen dürfen?
    Brauche ich auch nach dem 1. 10. 2015 eine Genehmigung?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Reinhard,

      jedes Bundesland hat eigene Regelungen, welcher Baum besonders geschützt ist. Aus diesem Grund sollten Sie bei der zuständigen Umweltbehörde nachfragen, ob dieser Baum mit diesem Stammdurchmesser geschützt ist. Sollte er es nicht sein, dürfen Sie den Baum erst wieder nach dem 30. September eines jeden Jahres fällen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Andrea B. sagt:

    Ich habe eine Frage, ich wohne auf einem Grundstück das mit Bäumen umrandet ist. Es sind vorallem Eichen, die im im Herbst Unmengen an Laub und Eicheln abwerfen. Ein Baum gehört der Stadt Freudenberg, die anderen jemanden den ich nicht kenne und der bis jetzt sich noch nicht gekümmert hat. Der Baum, der der Stadt gehört zwingt mich mehrmals im Jahr auf die Dächer zu gehen und das Laub aus meinen Dachrinnen und vom Balkon zu entfernen. Es kann doch nicht sein, dass ich das hinnehmen muss und der Eigentümer sich überhauptnicht darum kümmert, weder um die Entfernung des Laubes und der Eicheln, noch darum abgebrochene Äste zu entfernen. Dazu sei gesagt, dass wir hier in Freudenberg ohne Genehmigung Bäume fällen können da wir hier ausreichend Waldbestände haben, laut Auskunft der Stadt Freudenberg. Was kann und darf ich machen und kann ich die Besitzer zur Reinigung hinzuziehen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andrea,

      leider müssen Sie das Laub der Bäume Ihrer Nachbarn hinnehmen. Sie können allerdings eine sogenannte „Laubrente“ als Entschädigung für den Laubfall verlangen, sofern eine wesentliche Beeinträchtigung vorliegt. Dieser Forderung wird aber nicht grundsätzlich nachgegeben – je nach Bundesland greifen andere Regelungen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Martina sagt:

    Hallo!
    Auf unserem Pachtgrundstück (Kleingarten) stand eine gesunde und schöne Birke in Grenznähe zum Nachbarn, die unter die lokale BaumSchVO fällt. Wir schätzten deren ökologischen und gestalterischen Wert und haben zudem das Beet entsprechend der Standortbedingungen (Birke ist ein Flachwurzler und zieht viel Wasser) neu bepflantz. Der Nachbar hat sie ohne unser Wissen und ohne unsere Zustimmung gefällt. Wie ist nun das weitere Vorgehen? Was muss er von der Naturschutzbehörde erwarten und wie können wir den Schadensersatz berechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martina,

      die Bußgelder variieren von Bundesland zu Bundesland. Sollten Sie einen Schadensersatzanspruch stellen, empfiehlt sich die Zuhilfenahme eines Rechtsanwalts. Dieser kann Sie auch bezüglich der Höhe des Schadensersatzes beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Natalie sagt:

    Hallo!
    Wir haben einen alten Resthof gekauft, der ausserhalb einer Ortschaft in Niedersachsen liegt. Vor dem Gebäude, ca 1,5m von der Hausmauer entfernt stehen vier sehr große Laubbäume, Durchmesser sicher über 80cm. Die Mauer ist sehr feucht, hat bereits Risse (schätzungsweise von den Wurzeln) und ist mit Moos bewachsen weil kein Licht und damit keine Wärme an das Mauerwerk kommt. Selbstverständlich sind dadurch die Räume auch sehr dunkel und kalt. Brauche ich eine Genehmigung bzw. gibt es eine Möglichkeit die Bäume zu fällen und neue Bäume zu pflanzen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Natalie,

      jedes Bundesland folgt in diesem Punkt anderen Regelungen. Am besten erkundigen Sie sich beim zuständigen Amt, ob und wann Sie die Bäume fällen dürfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Tobias sagt:

    Hallo,

    ich habe auf meinem Grundstück meherer kleine und große Baume die entfernt werden sollen. Nun habe ich gelesen, das der Zeitraum März bis September nur für öffentliche Bereiche gilt und nicht für private Gärten. Hat dazu jemand mal einen klaren Gesetzestext?

    Gruß

    Tobias

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tobias,
      es kommt darauf an, in welchem Bundesland Sie Ihren Garten haben. Jedes davon hat seine eigenen Regeln, aus diesem Grund würden wir Ihnen empfehlen, sich an das jeweils zuständige Ordnungsamt zu wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Thomas T. sagt:

    Hallo
    Ich wohne in einem 6 Familien Haus in Oberhausen
    Mein Nachbar kappt einfach bäume ohne eine Genehmigung weil sie ihn stören. An wen muss ich mich wenden was kann man dagegen tun.
    Mfg thomas

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      Sie können dies bei der Naturschutzbehörde oder beim Ordnungsamt melden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Stefan sagt:

    Hallo,

    wir möchten gern auf unserem Grundstück in Sachsen eine Saalweide (Höhe ca. 10m, Kronenbreite ca. 8m, mehrstämmig) auf ca. 5m Höhe / 4m Breite zurückschneiden.

    Bedarf es dafür eine Genehmigung?

    Vielen Dank!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      das hängt davon ab, ob die Salweide der jeweiligen kommunalen Baumschutzsatzung dem Baumschutz unterliegt, in der das Grundstück gelegen ist. Diesbezüglich sollten Sie sich bei der zuständigen Behörde informieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Roland B. sagt:

    Hallo,

    mir wird das verbotswidrige zuschneiden eines Nadelbaums vorgeworfen.
    Der Schnitt des Baums liegt bereits etwas mehr als 3 Jahre zurück und ist daher verjährt.
    Muss die Behörde mir nachweisen, dass der Schnitt innerhalb der letzten 3 Jahre erfolgte oder muss ich nachweisen, dass die Frist von 3 Jahren bereits abgelaufen ist?

    Vielen Dank

    Roland

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Roland,

      wenn der Fall verjährt ist, können Sie entsprechend Einspruch einlegen. Die Beweispflicht liegt grundsätzlich bei der Behörde. Daraufhin hat sie zu prüfen, in wie weit Sie Ihrer Ausführung folgen kann. Im Streitfall wäre es dann natürlich praktisch, einen Nachweis für den Zeitraum zu haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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