Gasvergleich: Ihre Möglichkeiten im Überblick

Gaspreise: Ein Vergleich lohnt sich

Gasverbrauch: Vergleichen lohnt sich, wenn Sie bei der Jahresendabrechnung sparen wollen.

Gasverbrauch: Vergleichen lohnt sich, wenn Sie bei der Jahresendabrechnung sparen wollen.

Die meisten Menschen nehmen es für selbstverständlich und denken gar nicht großartig darüber nach, woher es eigentlich kommt: das Gas. Für diese Energiequelle in Ihrem Haushalt haben sich zahlreiche Anbieter und damit auch vielfältige Optionen für Sie herausgebildet.

Doch was müssen Sie eigentlich alles beachten? Sollten Sie vielleicht sogar in Erwägung ziehen, Ihren Gasanbieter zu wechseln? Bei der Vielzahl an Unternehmen ist es sicherlich nicht verkehrt, den einen oder anderen Vergleich in regelmäßigen Abständen vorzunehmen. Nicht zuletzt starke Preisunterschiede verleiten viele Menschen, einen Gasanbieterwechsel vorzunehmen.

Wie genau Sie einen Gaspreisvergleich vornehmen können und worauf Sie dabei im Speziellen achten sollten, zeigt Ihnen dieser Ratgeber. Außerdem finden Sie hier allgemeine Informationen zum Thema Gaspreisentwicklung oder Gasanbietervergleich damit Ihnen eine Entscheidung leichter fällt, letztendlich den für Sie am besten passenden Anbieter zu finden.

Nutzen Sie jetzt unseren Gas-Vergleichsrechner!

Gaspreise unterliegen ständiger Schwankungen

Der Energiemarkt – sei es in Bezug auf Strom oder Gas – ist ein sehr schwankendes Geschäft. Hier gilt: Eine regelmäßige Kontrolle ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, dass Sie weiterhin den für Sie günstigsten Tarif haben, der zu Ihren Energiebedürfnissen passt. Lange Vertragslaufzeiten lohnen sich auf diesem Markt nur selten. Doch warum ist das eigentlich so, dass sich die Gastarife im ständigen Wandel befinden?


Lange Zeit haben vorwiegend die großen internationalen Unternehmen für Erdgasförderung den Markt bestimmt. Mittlerweile helfen aber die zahlreichen Vergleichsportale im Internet dabei, dass auch kleine Unternehmen „an den Mann“ gebracht werden. Durch für den Verbraucher attraktive Angebote können nämlich auch diese einen Platz am Markt gewinnen, wenn der Gaspreis dem Kunden entsprechend erstrebenswert erscheint.

Gas: Ein Vergleich ist in der Regel hilfreich.

Gas: Ein Vergleich ist in der Regel hilfreich.

Erst im März 2016 hat das Statistische Bundesamt neue Daten zur Energiepreisentwicklung veröffentlicht, die zum Beispiel Fakten bis Februar 2016 einschließen. Diese Informationen beinhalten dementsprechend auch einiges zur Entwicklung der Gaspreise in Deutschland.

Hieraus ist unter anderem zu entnehmen, dass etwa 92 Prozent des Erdgases, welches in deutschen Haushalten als Energiequelle genutzt wird, auf Importe zurückzuführen sind. Umgekehrt bedeutet dies, dass nur ungefähr acht Prozent im eigenen Land gefördert werden. Die Niederlande, Norwegen oder auch Russland zählen hierbei zu den bedeutendsten Herkunftsländern für das verwendete Erdgas in Deutschland.

Gaspreise vergleichen: Wie setzen sich Gaskosten zusammen?

Unterschiedliche Preise bedeuten immer auch verschiedene Zusammensetzungen der Komponenten, die die Preise bei einem Gasanbieter letzten Endes ausmachen. Laut des Statistischen Bundesamtes machen folgende Merkmale die Kosten für Gas aus:

  • die Kosten, die für die Förderung und den Import entstehen
  • die Transportkosten, die den Importeuren und anderen Verteilern entstehen (darin ist auch ein gewisser Anteil an Gewinnmargen enthalten)
  • die Transportkosten zum Verbraucher in den Netzen der Ortgasversorgungsunternehmen (OVU) – auch diese Kosten beinhalten gewisse Gewinnmargen
  • die Kosten, die für den Vertrieb anfallen
  • die Erdgassteuer
  • eventuell eine Mehrwertsteuer

Selbstverständlich ist hierbei zu ergänzen, dass die Höhe der einzelnen Preiskomponenten stark schwankt und sich innerhalb der verschiedenen Unternehmen sehr unterscheiden kann. Es kommt beispielsweise auch immer auf die Menge an, die ein Unternehmen dem Förderer abnimmt. Kleinere Firmen, die weniger ankaufen, werden höchstwahrscheinlich nicht ganz so gute Konditionen aushandeln können, wie größere Unternehmen, die wesentlich mehr Erdgas kaufen.

Nützlich zu wissen: Erdgas ist beispielsweise neben Steinkohle oder Braunkohle die am meisten verwendete Grundlage für die Erzeugung von Fernwärme und damit maßgeblicher Bestandteil, wenn es darum geht, Wohnungen zu heizen.
Beziehen Sie Gas, kann ein Preisvergleich in regelmäßigen Abständen hilfreich sein.

Beziehen Sie Gas, kann ein Preisvergleich in regelmäßigen Abständen hilfreich sein.

Gasvergleichsrechner: So rechnen Sie richtig!

Den Gasverbrauch zu berechnen, stellt für viele Menschen eine Herausforderung dar, dabei ist vielen wahrscheinlich gar nicht bewusst, dass sie im Prinzip nur ihren Jahresverbrauch an Gas kennen müssen und Zugang zum Internet benötigen. Schauen Sie einfach in Ihrer Jahresendabrechnung nach, wie viel Gas Sie genau im letzten Vertragsjahr verbraucht haben und geben diesen Wert in einen Rechner im Internet ein, welcher Sie beim Vergleich verschiedener Gastarife unterstützt.

Sogenannte Gaspreisrechner sollen daher dabei helfen, Ihren ungefähren Gasverbrauch mit passenden Tarifen in Verbindung zu bringen. Anhand Ihres persönlichen Verbrauchs stellen diese Rechner eine Übersicht an unterschiedlichen Tarifen für Sie zusammen. Im Prinzip ist es damit auch ein Gastarifrechner.

Achtung ist hierbei jedoch geboten, wenn Sie Ihren jährlichen Gasverbrauch nicht kennen. Stattdessen können Sie in den Rechner die Durchschnittswerte für bestimmte Haushaltsgrößen eingeben. Die Angaben sind allerdings niemals exakt oder gleichzusetzen mit den eigentlichen Werten, die Ihrem konkreten Verbrauch entsprechen.

Folgende Daten zeigen Ihnen die Durchschnittswerte unterschiedlicher Haushaltsgrößen in der Übersicht:

Art/Größe des HaushaltsJährlicher Gasverbrauch in kWh
Wohnung (30 m2)4.000
Wohnung (50 m2)7.000
Wohnung (100 m2)14.000
Reihenhaus20.000
Einfamilienhaus30.000

Persönliche Einschätzungen sind oft nicht korrekt, wenn ein Verbraucher mit dem eigenen Verbrauch noch keine Erfahrungen hat und deshalb auch keine Jahresendabrechnungen oder andere Vergleichswerte verwenden kann. In diesem Fall kann die Übersicht mit den Durchschnittswerten hilfreich sein, wenn Sie beispielsweise den Gasanbieter wechseln wollen, oder auch Strom durch Erdgas als Energiequelle ersetzen wollen.

Gasanbieter im Vergleich: Darauf sollten Sie achten

Für Gas können die Preise jährlich stark schwanken.

Für Gas können die Preise jährlich stark schwanken.

Die eben erwähnten Gastarifrechner bieten Ihnen im Gasvergleich eine gute Möglichkeit, einen geeigneten Tarif für Sie zu finden, ohne großen Aufwand betreiben zu müssen.

So sind hier zum Beispiel die unterschiedlichen Gasanbieter inklusive deren Tarife aufgelistet. Dazu finden Sie die Preise, die die Anbieter Ihnen unterbreiten. Vor allem sollten Sie aber auch auf die zusätzlichen Angaben achten. Bei Gas ist im Tarifvergleich nämlich auch darauf zu achten, ob Ihnen eine Preisgarantie gewährt wird – und wenn ja, wie lange.

Des Weiteren sind ebenso die Mindestvertragslaufzeit und auch die Kündigungsfrist, die die einzelnen Gastarife besitzen, nicht außer Acht zu lassen.

In einigen Fällen locken verschiedene Anbieter auch mit einem Extra-Bonus für Neukunden. Auch dieser sollte nicht unterschätzt werden. Wenn der Tarif ansonsten passend für Sie und günstig ist, warum sollten Sie dann also nicht auch noch den Bonus mitnehmen?

Auf das Jahr gerechnet schmälert solch ein Bonus außerdem Ihre monatlichen Gaskosten. Im Normalfall können Sie im Rechner auch einstellen, ob dieser den Bonus bereits auf die normalen Kosten herunterrechnen soll.

Gas: Zahlreiche Anbieter konkurrieren um mehr Kunden.

Gas: Zahlreiche Anbieter konkurrieren um mehr Kunden.

Außerdem ist es wichtig, bei einem Gaskostenvergleich die Zahlungsweise zu berücksichtigen. In der Regel sind die verschiedenen Tarife monatlich zu begleichen, aber auch die Zahlungsart „Vorkasse“ kommt des Öfteren vor. Hierbei zahlen Sie meist im Voraus für ein ganzes Jahr. Dafür bekommen Sie in den meisten Fällen ziemlich günstige Konditionen.

Das klingt erst einmal gut, ist aber besonders bei kleineren Unternehmen mit dem Risiko verbunden, dass es innerhalb des Jahres seine Insolvenz anmelden muss. Kommt es dazu, wären Ihre gesamten Zahlungen, die Sie via Vorkasse geleistet haben, verloren.

Zumeist können Sie bei einem Gasvergleich im Internet auch dies direkt auswählen, das heißt, dass Sie sich aussuchen, ob Sie Anbieter in die Auswahl aufnehmen wollen, die nur monatliche Zahlungen anbieten oder alle mit einschließen möchten.

Gasanbieter vergleichen: Diese Schritte führen zum Ergebnis

Ein Gastarifvergleich wird in der Regel vorgenommen, wenn Sie mit Ihrem derzeitigen Gasanbieter unzufrieden sind und sich deshalb über eine bessere Alternative informieren möchten. Auch wenn Sie schon definitiv wissen, dass Sie einen Wechsel möchten, sollten Sie zuvor einen Vergleich verschiedener Tarife vornehmen.

Wie Sie bei solch einem Vergleich am besten vorgehen, um Gas vor allem günstig nutzen zu können, können Sie den folgenden Schritten entnehmen.

Allgemeine Angaben machen:

Zunächst brauchen Sie nur auf die Seite des Vergleichsportals gehen, welches einen Gasvergleich anbietet. Haben Sie das getan, müssen zuerst einmal generelle Angaben gemacht werden. Das bedeutet, dass Sie Ihre Postleitzahl und Ihren Jahresverbrauch an Erdgas angeben müssen.

Letzteres kann in der Regel durch einen Durchschnittswert ersetzt werden. Ist Ihnen Ihr jährlicher Verbrauch nicht bekannt oder sind Sie Neukunde beim Gastarif, dann haben nahezu alle Rechner die Option, eine Wohnungsgröße auszuwählen, die mit einem durchschnittlichen Verbrauch gekoppelt ist.

Ergebnisse personalisieren – Gastarife vergleichen:

Problemlos und billig: Endverbraucher von Gas wünschen sich vor allem wenig Aufwand.

Problemlos und billig: Endverbraucher von Gas wünschen sich vor allem wenig Aufwand.

Im nächsten Schritt vom Gaspreis-Vergleich werden Ihnen alle vorhandenen Gastarife angezeigt. Diese sind im Allgemeinen nach dem Endpreis sortiert. Möchten Sie über voreingestellte Filter, die Ergebnisse besser an Sie anpassen, dann ist dies nun möglich.

Zum Beispiel können Sie sich hier nur Anbieter für Ökogas herausfiltern, oder aber auch Eigenschaften, wie die Zahlungsart, anpassen.

Tarif auswählen:

Im Anschluss können Sie sich den Tarif selbst aussuchen, den Sie als den besten empfinden und welcher gut zu Ihren persönlichen Bedürfnissen passt. Dabei sollte es nicht nur eine Rolle spielen, wie günstig das Gas angeboten wird, sondern auch andere Kriterien.

Stellen Sie sich vorher die Frage, wie wichtig Ihnen eine Preisbindung ist oder welche Mindestvertragslaufzeit für Sie in Ordnung ist. Lange Laufzeiten bedeuten zwar niedrige Preise, aber auch eine längerfristige Bindung an ein und dieselbe Firma. Wenn hierbei keine oder eine recht kurze Preisgarantie inkludiert ist, aber die Laufzeit wesentlich länger ist, empfiehlt sich der betreffende Tarif wahrscheinlich eher weniger.

Fragen stellen:

Strom und Gas im Vergleich zu betrachten, bringt in vielen Fällen finanzielle Einsparungen.

Strom und Gas im Vergleich zu betrachten, bringt in vielen Fällen finanzielle Einsparungen.

Sollten Unklarheiten beim Vergleich der Gaspreise auftreten, sind zumeist bei den Tarifen Kontaktdaten bzw. Servicenummern vermerkt, welche Sie selbstverständlich für Ihre Fragen nutzen können. Häufig ist hier auch die Telefonnummer des Vermittlers, also des Vergleichsportals angegeben und nicht der Anbieter selbst. Alternativ gibt es auf den meisten Vergleichsportalen auch FAQ-Seiten, auf welcher Ihre Frage vielleicht auch beantwortet wird.

Es ist wichtig, dass Sie vor einem Wechsel alle Vertragskonditionen, Leistungen und Preise kennen, damit nach Vertragsabschluss keine bösen Überraschungen entstehen.
Häufig helfen auch vorhandene Bewertungen von anderen Kunden, die den ausgewählten Tarif bereits abgeschlossen haben. Erfahrungswerte sind manchmal mehr wert als jede FAQ.

Antragsformular ausfüllen:

Ist die Entscheidung im Gasvergleich getroffen, können Sie anschließend das Antragsformular ausfüllen. Dies können Sie ganz einfach am PC tun. Auch der direkte Versand über das Internet ist möglich. Dazu benötigen Sie noch einige zusätzliche Daten. Neben Ihren persönlichen Daten müssen Sie hier den gewünschten Liefertermin, die Zählernummer und den Namen des bisherigen Gasversorgers (inklusive eventueller Kundennummer) angeben.

Die Zählernummer ist auf dem Gaszähler vermerkt. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wo sich dieser in Ihrem Haus befindet, sollten Sie Ihre Hausverwaltung oder Ihren Hausmeister kontaktieren.
Ob Strom oder Gas, viele Anbieter bedeuten auch, dass eine gründliche Recherche und ein Vergleich sinnvoll sind.

Ob Strom oder Gas, viele Anbieter bedeuten auch, dass eine gründliche Recherche und ein Vergleich sinnvoll sind.

Auftragsbestätigung abwarten:

Manchmal dauert es einige Tage bis eine Auftragsbestätigung bei Ihnen ankommt. Machen Sie sich also erst einmal keine Sorgen, wenn diese nicht gleich nach einem Tag bei Ihnen eingegangen ist.

Auf die Freischaltung warten:

Haben Sie eine Auftragsbestätigung bekommen, sollte nun alles automatisch seinen geregelten Gang gehen. In der Regel dauert solch ein Wechsel nur einige wenige Wochen. Sie können sich also bald eines neuen Gastarifs erfreuen.

Sie sehen also: Ein Preisvergleich für Gas zahlt sich in den meisten Fällen aus!

Der neue, günstige Gasanbieter kündigt Ihren alten Gastarif in Ihrem Auftrag, sodass Sie sich um nichts weiter kümmern müssen. Wurde Ihr Wunschdatum bestätigt, sollten Sie ab dann einen neuen Gaslieferanten haben.

Achtung: Stehen irgendwelche Reparaturen an oder kommt es zu Störungen, dann müssen Sie sich an Gasnetzbetreiber vor Ort wenden, denn dieser ist dafür zuständig. Für den Wechsel Ihres Anbieters sind keine physischen Veränderungen an der Technik notwendig.

Gasanbieter im Vergleich: Was gilt im Allgemeinen als „guter Gastarif“?

Im Gasvergleich haben Sie zahlreiche Möglichkeiten. Grundsätzlich haben sich jedoch einige Merkmale herausgebildet, die im Großen und Ganzen für einen „guten Tarif“ nötig sind. Aufgrund der großen Vielzahl an Gasanbietern, die sich mittlerweile entwickelt hat, werden Kunden zwar mit allerlei Boni angelockt, aber was ist wirklich wichtig?

Das wichtigste überhaupt ist, dass Sie auf die Seriosität des Anbieters achten. Im Strom- und Gasvergleich gibt es ebenso Betrüger, wie sie auch in jeder anderen Branche vertreten sind. Deshalb sollten Sie die folgenden Merkmale beachten:

  • Eine Preisgarantie – falls vorhanden – ist Ihnen für die gesamte Mindestvertragslaufzeit zugesichert.
  • Es sind monatliche Zahlungen möglich, nicht (nur) eine Jahreszahlung via Vorkasse.
  • Eine Kündigungsfrist beträgt nicht mehr als sechs Wochen.
  • Die Laufzeit liegt nicht höher als zwölf Monate.

Selbstverständlich sind die genauen Bedingungen eines Vertrags, die ein Gas-Tarifrechner aufzeigt, immer auch abhängig von Ihren persönlichen Bedürfnissen und Vorstellungen vom neuen Tarif. Die genannten Punkte sind deshalb nur als generelle Richtlinie zu betrachten, die die meisten Kunden als erstrebenswert empfinden.

Gas sparen: Nützliche Tipps

Bei den meisten Kunden von Gas ist der Preis entscheidend.

Bei den meisten Kunden von Gas ist der Preis entscheidend.

So wie Sie beispielsweise Strom sparen können, ist es auch möglich, beim Gasverbrauch einiges einzusparen. Beide Varianten gelten als wichtige Bestandteile in den heutigen Haushalten. Deshalb ist es umso wichtiger, dass den Gasspartipps ein wenig Beachtung geschenkt wird.

Gas sparen bedeutet demzufolge nicht nur, dass Sie sich im Gasvergleich den günstigsten Tarif heraussuchen, sondern vielleicht auch etwas an Ihr Umweltbewusstsein appellieren, und zumindest durch kleine Taten, etwas Gutes für die Umwelt und Ihren Geldbeutel zu tun.

Temperatur anpassen:

Da der größte Teil des Gases in deutschen Haushalten für die Warmwasseraufbereitung oder das Heizen der Wohnung in der kalten Jahreszeit genutzt wird, bestehen besonders hier die meisten Möglichkeiten, Einsparungen zu treffen.

So können Sie zum Beispiel die allgemeine Raumtemperatur etwas heruntersetzen. Selbstverständlich ist Frieren keine Option, aber schon ein Grad weniger kann bis zu sechs Prozent Energie sparen und fällt beim Wohlbefinden so gut wie gar nicht ins Gewicht. Vielleicht werden Sie den einen Grad auch nicht einmal bemerken.

Außerdem sind überheizte Räume auch nicht gut für Ihre Gesundheit. Aus diesem Grund ist für Küche, Flur, Schlafzimmer und Abstellkammern eine niedrige Temperatur ausreichend, das heißt etwa zwischen 15 bis 18 Grad Celsius.

Für Keller oder Dachböden ist sogar eine noch niedrigere Temperatur in Ordnung. Hier können Sie bis zu zwölf Grad Celsius heruntergehen. Alle anderen Wohnräume, wie Wohnzimmer, Kinderzimmer oder Bad, haben ihre Wohlfühltemperatur bei 20 bis 23 Grad Celsius erreicht.

Nicht zu vergessen ist natürlich auch das regelmäßige Lüften Ihrer Wohnung. Bekannter Weise wird frische Luft ja auch schneller wärmer.

Auf gute Dämmung achten:

Wenn Sie selbst ein Haus bauen wollen und bereits planen, Ihre Energieversorgung über Erdgas zu beziehen, dann sollten Sie auf jeden Fall auf eine gute Dämmung Ihrer Außenwände achten. Dies sollte auch jedem Vermieter ans Herz gelegt werden, damit im Nachhinein keine Beschwerden der Mieter über zu hohe Gaskosten kommen.

Auf den Warmwasserverbrauch achten:

Um seinen Verbrauch an Gas herauszufinden, existieren Rechner im Internet – sogenannte Gasrechner.

Um seinen Verbrauch an Gas herauszufinden, existieren Rechner im Internet – sogenannte Gasrechner.

Duschen muss sein, so viel ist klar, und dabei frieren sollen Sie natürlich auch nicht. Nichtsdestotrotz ist ein sparsamer Umgang mit Warmwasser empfehlenswert. Dies kann schon einiges ausmachen. Zum Beispiel neigen einige Menschen dazu, das warme Wasser manchmal unnötig minutenlang weiterlaufen zu lassen, ohne dass es in dieser Zeit benötigt wird. Es reicht also auch schon aus, das Warmwasser nur aufzudrehen, wenn Sie es auch wirklich in dem Moment nutzen möchten.

Weiterhin können Sie des Öfteren eine Dusche dem Vollbad vorziehen. Damit sparen Sie in der Regel in etwa 60 Liter ein. Auch Duschunterbrecher können Ihnen Einsparungen bringen.

Beispielsweise müssen Sie auch beim Shampoonieren das Wasser nicht laufen lassen, sondern können den Duschkopf kurz abstellen. Über das Jahr gesehen, bringt Ihnen das eine ordentliche Ersparnis.

Mit den genannten Maßnahmen sparen Sie auch gleich zweifach: Sowohl Ihre Gaskosten sinken als auch die Kosten für Ihren Wasserverbrauch.

Die Heizkörper nicht verdecken:

Ein häufiger Fehler in vielen Haushalten ist der, dass Heizungen durch Vorhänge oder Möbel verdeckt werden. Auf diese Weise geht wertvolle Wärme bereits verloren bevor sie überhaupt in den Raum gelangen kann.

Dazu ist es natürlich auch wichtig, dass Ihre Fenster und Türen gut abgedichtet sind. Auch durch Rollos können Sie verhindern, dass zu viel Energie nach Außen verloren geht. Was nützt Ihnen schließlich der beste Gasvergleich, wenn die räumlichen Gegebenheiten zu einem unnötig hohen Gasverbrauch führen?

Kochen und Backen:

Der Gaspreis gilt pro kWh.

Der Gaspreis gilt pro kWh.

Der wohl größte Vorteil in diesem Zusammenhang, wenn Sie Strom und Gas im Vergleich betrachten, ist, dass bei einem Herd, der mit Gas betrieben wird, kein Vorheizen nötig ist. Aber nicht nur der Herd an sich, sondern auch die Töpfe, die Sie nutzen, sollten Wärme gut übertragen können. Nicht alle Töpfe sind deshalb optimal für Gasherde.

Biogas und Ökogas: Ist das eine Überlegung wert?

Wenn Sie bereits Gaspreise im Vergleich betrachtet haben, dann ist Ihnen vielleicht auch schon der ein oder andere Ökotarif über den Weg gelaufen. Denn nicht nur im Stromvergleich, sondern auch bei Gas existieren sogenannte Öko- oder Biogasanbieter.

Scheuen Sie sich nicht davor, etwas Zeit zu investieren, um sich über günstige Gaspreise zu informieren, die zudem auch noch umweltfreundlich sind. Selbstverständlich kommt es darauf an, wie viel Wert Sie auf Umweltfreundlichkeit legen oder ob Ihr Fokus besonders auf einem guten, seriösen Gastarif liegt, der Ihr Portemonnaie etwas schont. Manchmal kann sich ein Blick in die Ökotarife aber auch preislich für Sie auszahlen. Verschiedene Gasvergleiche zeigen, dass Sie auch hier unter anderem bares Geld sparen können.

Um eine Entscheidung darüber treffen zu können, sollten Sie zunächst einmal die genaue Bedeutung hinter den Ausdrücken kennen. Generell ist Ökogas eine Bezeichnung für Gas, welches umweltschonende Vorgehensweisen beinhaltet. Jedoch setzt dieser Begriff nicht unbedingt rein biologische Inhaltsstoffe des Gases voraus.

Zu unterscheiden ist das Ökogas nämlich vom Biogas. Hierbei wird Energie aus regenerativen Materialien hergestellt. Das kann beispielsweise Biomüll sein. Deshalb ist bei einem Gasvergleich im Ökosektor auch besonders wichtig, dass Sie den Biogasanteil der jeweiligen Anbieter unter die Lupe nehmen.

Einige Gasanbieter werben auch damit, dass sie den Kohlendioxidausstoß, der bei der Gasherstellung entsteht, durch Klimaschutzprojekte ausgleichen. Mit dem Biogasanteil hat dies allerdings überhaupt nichts zu tun.

Vergleich: Auch bei Gas haben Sie vielfältige Möglichkeiten.

Vergleich: Auch bei Gas haben Sie vielfältige Möglichkeiten.

Die unterschiedlichen Gastarife im Vergleich betrachtet, können also sehr in ihrer Zusammensetzung variieren. Was oft als „Biogas- oder Klimatarif“ deklariert wird, muss nicht unbedingt auch viel „Bio“ beinhalten. Es gibt nämlich noch kein offiziell anerkanntes Prüfsiegel, welches Richtlinien dazu festlegt.

Haben Sie trotzdem Interesse, der Umwelt etwas Gutes zu tun, dann sollten Sie sich an die Verbraucherportale für Energie wenden, die im Gasvergleich die unterschiedlichen Anbieter näher zu betrachten helfen. Häufig ist diese Kategorie auf den normalen Portalen zum Preisvergleich der Gasanbieter nämlich (noch) nicht vorhanden – oder nur sehr sporadisch und ohne Details.

Strom und Gas im Blitzvergleich

So manch einer fragt sich nun sicher, für welche Methode der Energieversorgung er sich entscheiden soll. Schließlich hat sowohl Strom als auch Gas seine Vor- und Nachteile. Preislich bietet in den meisten Fällen Gas die günstigeren Tarife.

Jedoch spüren einige Menschen beispielsweise ein gewisses Unbehagen, wenn Sie daran denken, dass ein leicht entflammbares Material im eigenen Keller lagert. Bei regelmäßiger Wartung sind die heutigen Anlagen aber sehr sicher.

Außerdem sind beide Energiequellen nicht unbedingt immer umweltschonend – nur einige Gasversorger sind auf Ihre Auswirkungen auf die Umwelt bedacht.

Letztendlich ist es auch eine Frage des Geschmacks. Da die Strom- und Gaspreise jedes Jahr großen Preisschwankungen unterliegen, kann dazu keine pauschale Aussage getroffen werden. Ist im Moment das Erdgas günstiger, kann es in einigen Monaten für den Strom besser aussehen. Darum sollten Sie regelmäßig einen Strom- und Gasvergleich vornehmen, um Nachteile für Sie zu vermeiden.

Strom und Gas: Beim Anbieter einen Widerruf einreichen – Geht das?

Das BGB sichert Ihnen den Widerruf von einem Gasanbieterwechsel gesetzlich zu.

Das BGB sichert Ihnen den Widerruf von einem Gasanbieterwechsel gesetzlich zu.

Manchmal merken Sie erst zu spät, dass Ihre getroffene Entscheidung im Gasvergleich vielleicht doch nicht die beste war. Was können Sie tun?

In Deutschland besteht bei den meisten Gegenständen, die Sie erwerben können ein sogenanntes Widerrufsrecht. Wenn Sie sich nun fragen, ob dies auch für nicht-physische Dinge gilt, wie beispielsweise für Verbraucherverträge, die Sie in einem Strom- und Gasvergleich abgeschlossen haben, dann können Sie beruhigt aufatmen – denn dieses Recht haben Sie auch hier!

Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) definiert nämlich im § 355 zum Widerrufsrecht bei Verbraucherverträgen, die Möglichkeit eines Rücktritts wie folgt:

(1) Wird einem Verbraucher durch Gesetz ein Widerrufsrecht nach dieser Vorschrift eingeräumt, so sind der Verbraucher und der Unternehmer an ihre auf den Abschluss des Vertrags gerichteten Willenserklärungen nicht mehr gebunden, wenn der Verbraucher seine Willenserklärung fristgerecht widerrufen hat. Der Widerruf erfolgt durch Erklärung gegenüber dem Unternehmer. Aus der Erklärung muss der Entschluss des Verbrauchers zum Widerruf des Vertrags eindeutig hervorgehen. Der Widerruf muss keine Begründung enthalten. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs.
(2) Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage. Sie beginnt mit Vertragsschluss, soweit nichts anderes bestimmt ist.
(3) Im Falle des Widerrufs sind die empfangenen Leistungen unverzüglich zurückzugewähren. Bestimmt das Gesetz eine Höchstfrist für die Rückgewähr, so beginnt diese für den Unternehmer mit dem Zugang und für den Verbraucher mit der Abgabe der Widerrufserklärung. Ein Verbraucher wahrt diese Frist durch die rechtzeitige Absendung der Waren. Der Unternehmer trägt bei Widerruf die Gefahr der Rücksendung der Waren.


Laut diesem Gesetz dürfen Sie als Kunde beziehungsweise Verbraucher also binnen 14 Tagen, Ihr Recht auf Widerruf wahrnehmen. Dazu müssen Sie dem Unternehmen, mit welchem der Vertrag über einen Gasvergleich geschlossen wurde, nicht einmal eine Begründung geben. Es reicht einzig und allein aus, wenn Sie den konkreten Wunsch nach einem Widerruf des Vertrags in schriftlicher Form einreichen. Haben Sie bis dato schon Zahlungen geleistet, muss Ihnen der Gasanbieter das Geld umgehend zurückzahlen.

Nützlich zu wissen: Der Anbieter ist Ihnen gegenüber sogar verpflichtet, eine Widerrufsbelehrung zuzustellen. Erst ab dem Moment, an welchem Sie die Belehrung bekommen haben, fängt die zweiwöchige Widerrufsfrist an.

Erhalten Sie von Gasanbieter keine Widerrufsbelehrung, besitzen Sie als Endverbraucher automatisch ein Widerrufsrecht, welches unbefristet ist.

Kann es dazu kommen, dass Ihnen der Wechsel Ihres Gasanbieters nicht möglich ist?

Ein Gasvergleich ist schnell gemacht, jedoch können einige wenige Umstände dazu führen, dass Sie in dem Moment keinen Anbieterwechsel vornehmen können. Mehrfamilienhäuser, in denen zum Beispiel eine Zentralheizung vorhanden ist und welche alle Bewohner des Hauses mit Wärme versorgt, kann solch ein Umstand sein.

Aber auch hier können Sie sich gemeinsam mit den anderen Anwohnern und Ihrem gemeinsamen Vermieter beraten, wie Sie bestenfalls vorgehen sollten. Weniger Kosten für Gas sollte im Normalfall niemand ablehnen.

Fazit: Gasanbieter im Preisvergleich

Im Allgemeinen ist zu sagen, dass Gaspreisvergleiche immer Sinn ergeben. Wollen Sie sparen oder andere bessere Vertragskonditionen, wie zum Beispiel eine lange Preisgarantie oder nicht zu lange Mindestvertragslaufzeiten, dann ist ein Vergleich immer angebracht.

Bei einem Gasvergleich gibt es einige Faktoren, die es zu beachten gilt. Das beginnt anfänglich mit den allgemeinen Schritten, die Sie ausführen müssen, um einen Gasvergleich vorzunehmen und den Anbieter zu wechseln. Diese sind im Folgenden deshalb noch einmal kurz und knapp für Sie zusammengefasst:

  1. Vergleichsportal suchen, Ihre Postleitzahl und Ihren Jahresgasverbrauch angeben und dann auf Suchen klicken
  2. Ergebnisse nach Wünschen filtern und Gastarife vergleichen
  3. mögliche Fragen stellen und Entscheidung treffen
  4. Antragsformular ausfüllen und absenden
  5. Auftragsbestätigung bekommen
  6. Freischaltung abwarten
  7. über den neuen Tarif freuen
Um den passenden Gastarif zu finden, spielen oftmals Erfahrungswerte eine Rolle.

Um den passenden Gastarif zu finden, spielen oftmals Erfahrungswerte eine Rolle.

Zudem sollten Sie sich aber auch die Merkmale überlegen, die Ihnen bei einem Gastarif besonders wichtig sind. Einfach nur den Gaspreis zu vergleichen, reicht in der Regel nicht aus. Stellen Sie sich beispielsweise die Fragen: Möchte ich eine Preisgarantie über die gesamte Laufzeit? Nehme ich eine längere Mindestlaufzeit in Kauf, wenn der Preis dafür sehr günstig ist? Ist mir Flexibilität in Bezug auf einen erneuten Wechsel wichtig? Möchte ich einen Beitrag dazu leisten, die Umwelt etwas zu schonen?

Zu guter Letzt sollten Sie natürlich auch Ihren Gasverbrauch kennen, wenn Sie bereits Gas beziehen und kein Neukunde sind. Schätzungen sind oft schwierig. Die Durchschnittswerte auf den Portalen zum Gasvergleich sind nicht immer auch für Sie zutreffend.

Schließlich geht der eine sparsamer mit Energie um, als ein anderer es tut. Hierbei kann die Nachzahlung manchmal recht kostenintensiv werden. Manchmal kann es helfen, sich etwas im Freundes- oder Bekanntenkreis umzuhören. Erfahrungswerte sind oftmals viel Wert.

Befürchten Sie, dass es bei einem Wechsel zu einer Versorgungsunterbrechung kommt, dann ist diese Sorge völlig unbegründet. Der lokale Gasversorger ist nämlich vom Gesetz her dazu verpflichtet, es zu keiner Unterbrechung kommen zu lassen. Technisch muss bei einem Anbieterwechsel nichts verändert werden.

Auch wenn es zu Störungen kommt, ist nach wie vor der örtliche Gasbetreiber Ihr Ansprechpartner. Ihr neuer Gasanbieter zahlt dem Netzbetreiber vor Ort nämlich lediglich eine sogenannte „Durchleitungsgebühr“, um die Leitungen für dessen Gaslieferungen an seine Verbraucher nutzen zu dürfen.

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