Heizölpreise und Heizölvergleich – So finden Sie den besten Tarif!

Heizölpreise schwanken – Vergleichen lohnt sich

Heizoelpreise zu vergleichen, kann sich lohnen.

Heizoelpreise zu vergleichen, kann sich lohnen.

Dieser Ratgeber soll Ihnen einen Überblick geben, wenn es darum geht, die Heizölpreise einzuschätzen und günstig Heizöl zu kaufen, um die Wohnung oder das Haus in der kalten Jahreszeit wohlig warm zu halten. Dabei werfen wir einen Blick auf die Gründe für Preisschwankungen und welche Arten von Ölen zum Heizen geeignet sind und angeboten werden. Auch werden Sie hier eine Auflistung von Vor- und Nachteilen von dieser Heizart finden und natürlich stellen wir unseren Heizölrechner vor, der Ihnen dabei hilft, den Heizölpreis zu berechnen.es Unterfangen ist außerdem in der

Von Oktober bis Ende April ist Heizsaison in Deutschland. Kunden von Strom- und Gaslieferanten können nach Vertragsabschluss gedankenverloren die Heizung aufdrehen, um sich und ihre vier Wände aufzuwärmen. Hausbesitzer, die mit Öl heizen, müssen sich in der Regel jährlich selbst um die Lieferung des Rohstoffs kümmern.

Da ist der Preisvergleich fürs Heizöl unumgänglich. Dabei sahen sich die Verbraucher bis 2012 einem stetigen Anstieg ihrer Kosten ausgesetzt. Als die Heizölpreise in jenem Jahr bei 95 Euro pro hundert Liter angestiegen waren, drohte in einigen Haushalten ein eklatanter Energiemangel.

Seitdem sind die Preise für Heizöl wieder stark gefallen. 100 Liter sind im April 2014 für knapp 45 Euro zu haben. Allerdings ist ein Vergleich der Heizölpreise jedes mal aufs Neue notwendig, da der Kurs sehr unstetig ist und die Heizölkosten stark schwanken.

Warum sind Heizölpreise diesen Schwankungen unterworfen?

Was kostet Heizöl? Eine Frage, die nicht leicht zu beantworten ist. Denn es spielen viele schwer einzuschätzende Faktoren eine Rolle bei der Preisentwicklung von Heizöl. Unser Rechner kann Ihnen zwar anzeigen, welchen Kosten im Moment auf Heizölkäufer zukommen, doch eine genaue Einschätzung für die kommenden Jahre wird niemand geben können, auch wenn Beobachter eine Stabilisierung der Ölpreise voraussagen. Warum das so ist, wollen wir im Folgenden erläutern.

Erdöl ist ein fossiler Brennstoff und kann deshalb nur begrenzt aus der Erde gefördert werden. Je geringer die Verfügbarkeit des Rohstoffes jedoch wird, desto teurer wird er bei gleichbleibender Nachfrage.

In Zukunft wird sich die Menschheit also auf alternative Energiequellen spezialisieren müssen. Diesem Gedanken wird durch die technischen Entwicklungen im Bereich der Solarenergie und Windkraftwerke in den letzten Jahrzehnten Rechnung getragen. Dieser Schritt ist jedoch nicht nur aus wirtschaftlichen Erwägungen, sonder auch im Sinne des Umweltschutzes notwendig.

Die Bohrungen nach dem wertvollen Rohstoff werden jedoch weiterhin intensiviert, um noch den letzten Tropfen aus der Erde zu holen. Für den Endverbraucher kann es sich heute noch immer lohnen, die Heizölpreise im Chart zu vergleichen, welches täglich angepasst und von verschiedenen internationalen Publikationshäusern veröffentlicht wird.

Darin werden sämtliche Faktoren berücksichtigt, die die Entwicklung der Heizölpreise beeinflussen. Dazu zählen natürlich nicht nur die begrenzte Verfügbarkeit und damit erschwerte Lieferung des Rohstoffs.

Viele Faktoren beeinflussen die internationalen Heizölpreise.

Viele Faktoren beeinflussen die internationalen Heizölpreise.

Heizölpreise sind auch politisch beeinflusst

Die Rohöl-Förderung konzentriert sich auf einige Staaten im mittleren Osten (Saudi-Arabien war lange der größte Rohöl-Lieferant der Welt) sowie in Amerika (die USA holen dank der umstrittenen Fracking-Methode schnell auf) und Asien (allen voran Russland). Um günstiges Heizöl zu beziehen, sind Verbraucher auf eine ruhige politische und wirtschaftliche Lage in diesen Regionen angewiesen.

Die Schwankungen der Heizölpreise sind also auch politischer Natur. Kunden in Deutschland sind somit auf eine positive globale Entwicklung angewiesen, die ohnehin wünschenswert ist. Jedoch sollte dieser völlig unberechenbare Aspekt bedacht werden, wenn wir über den Preis für Heizöl sprechen.

Hinzu kommen Naturkatastrophen und andere Verwicklungen, in die eine Gesellschaft und ihre Wirtschaft geraten können. All dies hat direkten Einfluss auf die Heizölpreise.

Die Heizölpreis-Entwicklung resultiert außerdem aus den vielen Arbeitsschritten, von der Förderung des Rohöls über die Verarbeitung desselben, die Lagerung und den Transport des Produktes an den Endkunden.


Sie können das Heizöl noch so günstig kaufen: Wenn es erst über weite Wege ins Inland transportiert werden muss, wird es sich verteuern. So erhalten Endkunden in und um Hamburg das begehrte Öl zu besseren Konditionen als jene in München oder Regensburg, zu denen es mit dem Güterzug aufwenig transportiert werden muss.

Zu all diesen Faktoren kommen die Steuern. Sie machen sogar den größten Anteil an den deutschen Heizölpreisen aus. Dabei wird unterschieden zwischen Heizölen mit einem hohen Schwefelgehalt (mehr als 50 Milligramm pro Kilo) und solchen, die die Richtwerte für sogenanntes schwefelarmes Heizöl einhalten (höchstens 50 Milligramm Schwefel pro Kilogramm Öl).

Pro Liter schwefelreichen Heizöls stehen 7,635 Cent Abgabe. Schwefelarme Heizöle sind mit 1,5 Cent weniger besteuert. Es werden als Abgaben 6,135 Cent pro Liter fällig. Hinzu kommen die üblichen 19 Prozent Mehrwertsteuer.

Natürlich beeinflussen auch Spekulationen an der Börse die Heizölpreise. Dies gilt allerdings für jedes global vertriebene und dringend gebrauchte Produkt.

Heizölpreis: Ist die Entwicklung der Kosten von der Jahreszeit abhängig?

Heizölpreis: Ist die Entwicklung der Kosten von der Jahreszeit abhängig?

Gibt es im Sommer Heizöl besonders billig zu kaufen?

Oft ist zu hören, dass in den warmen Jahreszeiten durch besonders billiges Heizöl die Kosten für den Jahreseinkauf reduziert werden können, wenn etwa im Hochsommer eine große Sammelbestellung aufgegeben wird.

Da die Heizölpreise im Vergleich jedoch nicht durch die Nachfrage von Privatkunden in Mitteleuropa bestimmt werden, sondern andere Faktoren einen wesentlich stärkeren Einfluss darauf haben, muss mit diesem Gerücht aufgeräumt werden. Es hat sich sogar gezeigt, dass zwischen August und Oktober das Heizöl im Vergleich besonders teuer war.

Trotz der stetigen Veränderung der Heizölpreise kann gesagt werden, dass es wirtschaftlich klug ist, am Anfang des Jahres im Januar und Februar einen Vorrat für den kommenden Winter anzulegen.

In dieser Zeit ist es vergleichsweise billiger, das Heizöl online zu bestellen, als in anderen Monaten.

Dies setzt natürlich voraus, dass Sie einen besonders großen Tank im Keller haben, da in derselben Zeit schließlich noch geheizt werden muss, sodass sich der Vorrat für zwei Winter zeitweise überschneidet.

Welche Unterschiede gibt es, wenn ich mit Öl heizen will?

Es wird zwischen

  • Extra schwerem (ES),
  • schwerem (S),
  • mittlerem (M),
  • leichtem (L),
  • extra leichtem (EL),

und

  • extra leichtem schwefelarmen (EL schwefelarm)

Heizöl unterschieden.

Schweres Öl wird ausschließlich industriell genutzt. Mittleres und leichtes Öl zum Heizen dagegen wird praktisch nicht mehr hergestellt. Für den privaten Nutzer sind also ausschließlich die Verfügbarkeit und damit zusammenhängenden Kosten von EL-Heizöl interessant.

Dieses entspricht der Norm DIN 51603-1 (1 steht für extra leicht). Dabei wird die Standardversion, welche nicht schwefelarm ist, praktisch nicht mehr angeboten. Diese Heizölsorte wird in Deutschland nicht mehr hergestellt, sodass sie hier nur einen Marktanteil von etwa einem Prozent aufweist.

Heizöle statt Diesel im Tank?

Bis 1994 waren diese Stoffe praktisch identisch. Der Unterschied lag in der Besteuerung. Wer seinen Dieselmotor mit der Heizölsorte EL antrieb, beging daher Steuerbetrug. Um dem vorzubeugen und Kontrollen leichter zu ermöglichen, hat man die Heizöle mit Farbstoffen gemischt.

Moderne Dieselmotoren würden einen dauerhaften Austausch der Kraftstoffe jedoch ohnehin nicht lange mitmachen, da die Qualität von Diesel sich im Gegensatz zu der des Heizöls stark verbessert hat. Die Motoren sind daher empfindlicher zum Beispiel für den relativ hohen Schwefelgehalt des Öls.

Trotzdem werden noch heute gezielte Kontrollen vom Zoll veranlasst.

Beim Heizölvergleich bleiben Ihnen heute meist nur die Sorten EL schwefelarm und EL schwefelarm Premium zur Auswahl.

Zwar können praktisch alle Öfen diesen Stoff ohne Probleme verbrennen, doch sollte im Zweifelsfall der Hersteller befragt werden, ob dies auch mit einem älteren Gerät möglich ist.

Denn die schwefelarme Version des EL-Heizöls wurde ursprünglich speziell für moderne Ölbrennwerktechnik entwickelt. Öfen, die seit Juli 2005 hergestellt und für den Vertrieb in Deutschland zugelassen wurden, sind prinzipiell in der Lage, mit dieser Heizölsorte zu heizen.

Was ist Premium-Heizöl?

Wenn Sie den Heizölpreis berechnen, werden Sie oftmals vor die Wahl gestellt, ob sie das normal schwefelarme Produkt kaufen wollen, oder ob es die Premium-Variante sein darf.

Tatsächlich beinhaltet die Lieferung zunächst immer das normale schwefelarme Heizöl. Erst bei der Umfüllung in Ihre Tanks wird dem Rohstoff dann ein spezieller Zusatz beigemischt.

Additive

Vom Latainischen „additivum“ (hinzugeben) abgeleitet, sind Additive Zusatzstoffe, die bei einem Rohstoff verschiedene wünschenswerte Effekte hervorrufen.

Die Mischung des Heizöls bestimmt dessen Lagerungsdauer und Qualität. Durch Additive sollen die Eigenschaften des Rohstoffes verbessert werden. Dies soll der Umwelt und der wirtschaftlichen Situation des Einzelnen zugute kommen.

Die Anreicherung enthält zum Beispiel Stabilisatoren, die eine längere Lagerung möglich machen. Darüber hinaus wird so die Heizkraft verbessert. Auch wird häufig ein Stoff beigemischt, der den Geruch des Heizöls verdeckt oder sogar angenehm machen soll, wenn es zur Verbrennung kommt.

Erdöl ist ein Gefahrgut. Die Heizölpreise sind also auch durch Steuern stark erhöht.

Erdöl ist ein Gefahrgut. Die Heizölpreise sind also auch durch Steuern stark erhöht.

Bioheizöl

In einigen Regionen Deutschlands werden Sie auf Heizöllieferanten treffen, die den Rohstoff nach DIN SPEC 51603-6 anbieten. Dies ist Bioheizöl, welches sich dadurch auszeichnet, dass neben Erdöl auch eine Biokomponente von einigen Prozent verwendet wurde, um das Öl fürs Heizen geeignet zu machen. Dabei kommen Rohstoffe wie Soja-, Raps- oder Sonnenblumenöl zum Einsatz.

Bei einer Beimischung der Biokomponenten von 5,9 Prozent wird der Stoff als „Heizöl EL A Bio 5“ bezeichnet, wobei das „EL“ für extra leicht und das „A“ für alternativ steht. Verkürzt spricht man von „Bio 5“ oder noch kürzer „B5“.

Die Verfügbarkeit dieser Heizölsorte ist jedoch sehr beschränkt. Zudem können bei einem höheren Anteil als 5,9 Prozent Biomasse im Öl besondere Maßnahmen nötig werden, um den Ofen für diese Sorte startklar zu machen.

Welche Argumente sprechen für und welche gegen das Heizen mit Ölöfen?

Da Erdöl ein fossiler Brennstoff ist, wird sein Vorrat eines Tages zur Neige gehen. Lobbyisten der Erdölindustrie halten dagegen: Neue Förderungsmethoden erschließen völlig neue Erdölreserven und sichern den Vorrat auf viele Jahrzehnte.

Fracking

Durch Fracking erschließen sich tatsächlich Erdölquellen, die bisher unerreichbar waren. Jedoch ist die Methode der Förderung sehr umstritten, da sie mit einem extrem hohen Wasserverbrauch einhergeht und durch den Einsatz einer in weiten Teilen geheimen Chemiemischung zusätzlich im Verdacht steht, den Boden und das Grundwasser nachhaltig zu verseuchen.

Sind Pellets im Vergleich besser?

Oft ist zu lesen, dass zum Beispiel das Heizen mit Pellets der Umwelt wesentlich weniger schadet als fossile Brennstoffe. Die Argumentation dahinter setzt bei der Gewinnung der Rohstoffe an.

Pellets werden vor allem aus Holzresten gewonnen, die gepresst an den Endkunden verkauft werden, um seine vier Wände aufzuwärmen. Dies ist umweltschonend, da die Reste sowieso in der Produktion anfallen. Außerdem schneiden Pellets gegenüber dem Heizöl im Preisvergleich besonders gut ab, da sie noch sehr günstig sind.

Beim Heizölpreis spielt auch der Schutz der Umwelt eine Rolle.

Beim Heizölpreis spielt auch der Schutz der Umwelt eine Rolle.

Fossile Rohstoffe werden dagegen unter tiefgreifenden Veränderungen der Umwelt gewonnen. Dies schädigt Flora und Fauna nachhaltig.

Dagegen kann eingewendet werden, dass die Holzreste bei steigender Nachfrage nicht mehr ausreichen werden, um Pellets herzustellen. So müssen letztlich gesunde Bäume dran glauben. Auch könnte der Preis aus diesem Grund in Zukunft eher ansteigen.

Heizöl: Lieferanten könnten das Produkt noch lange relativ günstig verkaufen

Die Preise für Heizöl dagegen könnten sich auf einem relativ niedrigen Niveau einpendeln und in Zukunft nicht mehr so stark steigen, wie es noch in den letzten Jahren der Fall war.

Denn zum einen schwindet die Nachfrage von Großabnehmern immer weiter, sodass sich für Privatleute gerade jetzt oder in Zukunft die Anschaffung eines Ölbrenners lohnen könnte.

Und eine verringerte Nachfrage sorgt voraussichtlich für günstige Heizölpreise.

EZum anderen ist die gesteigerte Förderung des Erdöls in den USA. Dadurch, dass die Vereinigten Staaten zu einem der wichtigsten Öllieferanten geworden sind, haben die OPEC-Staaten ihren Hoheitsanspruch auf die Erdöl- und damit Heizölpreise verloren. So müssen sie im freien Wettbewerb ihr Produkt entsprechend preislich anpassen.

OPEC-Staaten

Die „Organization of Petroleum Exporting Countries“ gründete sich 1960 in Bagdad, Iran. Die Organisation, die zum großen Teil aus Ländern aus dem mittleren Osten besteht, hat in der Vergangenheit des Öfteren den Ölpreis als politisches Druckmittel verwendet.

Als Antwort darauf konzentrierte sich die „westliche Welt“ auf erneuerbare Energien und intensivierte die Ölbohrungen auf eigenem Terrain. Besonders die USA haben sich so zu einem starken Gegengewicht zu den OPEC-Staaten entwickelt.

Ein Ölbrenner kann fast überall in Betrieb genommen werden

Bei der Betrachtung der Heizölpreise sind auch die Bedingungen in Augenschein zu nehmen, die vorliegen, will man ein eigenes Haus errichten.

Denn nicht jeder Standpunkt ist geeignet, eine Gasheizung zu installieren. Eine solches Unterfangen ist außerdem in der Regel mit horrenden Kosten verbunden. Auch hier ist ein Gasvergleich möglich und durchaus sinnvoll

Ölbrenner hingegen können in nahezu jedem Haus installiert werden. Sie brauchen im Prinzip nur genügend Platz für die Tanks. Meistens werden diese im Keller aufgestellt. Doch auch ein gut geschützter Anbau am Haus ist denkbar für die Einrichtung der Tanks.

Es ist des Weiteren eine Verbindung zur Abwasserleitung notwendig, um die täglich anfallenden Liter Kondenswasser abzuleiten. Zudem müssen manche Schornsteine angepasst werden, um dem zum Teil ätzenden Qualm auf Dauer standhalten zu können.

Dies alles kann mehrere tausend Euro kosten. Die Anschaffungskosten können geringer gehalten werden, wenn Sie, statt einen modernen Brennwertkessel einzubauen, zu einem günstigeren Niedertemperaturkessel greifen. Allerdings steigen durch die Installation eines solchen auf Dauer die Heizölpreise für Sie, denn hier geht viel Energie verloren.

Der Heizölpreisrechner

So wie beim Stromvergleich kann auch das angebotene Heizöl mit einem Preisrechner gegenübergestellt werden, um die besten Tarife zu berechnen. Dazu müssen Sie einige Angaben machen, die wir hier durchgehen wollen, um die Funktionen beim Heizölvergleich zu erklären.

Der Heizölpreisrechner kann helfen, Geld zu sparen.

Der Heizölpreisrechner kann helfen, Geld zu sparen.

Für welche Region suchen Sie die besten Heizölpreise?

Durch die Angabe Ihrer Postleitzahl wird deutlich, wohin das Heizöl geliefert werden soll. Dies ist wichtig, um Heizöllieferanten auszuschließen, die nicht in Ihrer Region aktiv sind.

Bei einer höheren Abnahmemenge sinken die Heizölpreise

Je größere Mengen Sie von einem Produktes bestellen, desto günstiger wird es für Sie, da der Verkäufer weniger Aufwand betreiben muss und mehr Sicherheit hat. Im Jahr ist ein durchschnittlicher Verbrauch von etwa 2.000 Litern einzuplanen

Um sicherzugehen, können Sie auch etwas mehr bestellen, denn Großeinkäufe rechnen sich. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie über die entsprechenden Kapazitäten zur Lagerung verfügen. Sollten Sie zu viel bestellt haben und ihre Tanks sind schon vor der Zeit bis obenhin voll, so zeigen sich die meisten Lieferanten bis zu einem gewissen Punkt kulant.

Bei +/- 10 Prozent der bestellten Menge haben Sie im Normalfall keine Nachteile zu erwarten. Sollten Sie sich jedoch weitaus gröber verschätzt haben, so könnte alsbald eine zusätzliche Rechnung ins Haus flattern, da die Lieferanten in diesem Fall oft die Preise entsprechend anpassen. Auch kann es sich lohnen, gemeinsam mit dem Nachbarn eine Sammelbestellung aufzugeben. So reduziert sich der Preis noch einmal.

Auf wie viele Entladestellen soll sich der Heizölpreis beziehen?

Bei einer Sammelbestellung zu günstigen Konditionen stellt sich die Frage, wie viele verschiedene Tanks befüllt werden sollen. Geben Sie hier also die Anzahl der Entladestellen an.

Beachten Sie, dass der Mehraufwand für den Lieferanten, unterschiedliche Entladestellen anfahren zu müssen, wiederum Mehrkosten für Sie schafft. Sammelbestellungen lohnen sich in der Regel trotzdem. Auch dies können Sie hier berechnen.

Normal oder Premium? Höhere Heizölpreise können sich letztlich auszahlen

Durch die Wahl der Heizölsorte verändert sich der Heizölpreis meist nur gering. Ihr Ofen wird es Ihnen jedoch danken, wenn Sie den Zusatz mitkaufen und zur Premiumvariante greifen. Nicht nur längere Haltbarkeit ist die Folge. Auch dürfte die Heizölsorte Premium EL schwefelarm auch angenehmer riechen und die Korrosion im Inneren des Ofens verlangsamen.

In einigen Regionen kann außerdem Bioheizöl bezogen werden. Bevor Sie dazu greifen, sollten Sie sich jedoch vergewissern, dass Ihre Anlage darauf ausgelegt ist.

Auch günstige Heizölpreise müssen bezahlt werden. Welche Zahlart soll es sein?

Nahezu alle Heizöllieferanten akzeptieren Barzahlung, welche in den meisten Fällen für Sie die günstigste Zahlart ist. Doch auch EC-Karte und Vorkasse sind möglich.

Praktisch ist die Inanspruchnahme des sogenannten Wärmekontos. Hier zahlen Sie monatlich einen festen Betrag und sichern sich so Vorteile und eine regelmäßige Lieferung. Jedoch binden Sie sich auf diese Weise an ein Unternehmen.

So sind Sie vor Preisschwankungen geschützt. Dies hat den Vorteil, dass eine ungünstige Heizölpreis-Entwicklung für Sie den Schrecken verliert. Andererseits können Sie davon auch nicht mehr profitieren, wenn der Ölpreis signifikant sinkt.

Beachten Sie, dass nicht alle Heizöllieferanten jede Zahlungsart anbieten. Je nach eingestellter Zahlungsart wird der Heizölrechner Ihnen verschiedene Unternehmen anbieten und deren Konditionen berechnen.

Organisatorische Details

Sie kennen Ihre Einfahrt am besten und wissen, wo das Heizöl hin muss. Um Schwierigkeiten bei der Befüllung Ihres Tanks zu vermeiden, sollten Sie die Besonderheiten bei Ihnen vor Ort bedenken und beim Heizölvergleich angeben.

Es ist zum Beispiel zu klären, ob der Tankwagen eher klein sein muss. Ist es nötig, eine Engstelle zu passieren, um zu Ihnen zu gelangen? Oder verhindert eine Unterführung die Durchfahrt für einen 7,5-Tonner? Wenn dies oder ähnliches der Fall ist, so verlangen Sie nach einem kleinen Tankwagen.

Schon beim Hausbau sollten Sie die Heizölpreise beobachten. Denn es steht die Entscheidung an, wie Sie in Zukunft heizen wollen.

Schon beim Hausbau sollten Sie die Heizölpreise beobachten. Denn es steht die Entscheidung an, wie Sie in Zukunft heizen wollen.

Des Weiteren muss die Länge des Tankschlauchs bedacht werden. Wie weit ist es vom Haltepunkt des Tankwagens aus bis zu Ihrem Heizöltank? Reichen die 40 Meter, welche im Normalfall mitgeführt werden oder muss das wärmende Öl über entferntere Strecken gepumpt werden? Oft können alternativ Schläuche von 60 Meter und 80 Meter mitgebracht werden.

Wie schnell muss es gehen?

Wenn es akut ist, und Sie mit Ihrer Familie im Kalten sitzen, können Sie nach einer Express-Lieferung verlangen. Allerdings müssen Sie dann in Kauf nehmen, dass die Heizölpreise sich merklich verteuern.

Haben Sie schließlich einen Lieferanten gefunden, der Ihren Kriterien entspricht und günstige Konditionen anbietet, können Sie das Heizöl einfach online bestellen. Vereinbaren Sie einen Liefertermin und besprechen Sie Details mit dem Lieferanten.

Tipps zum Sparen: So wird Heizöl noch billiger

Damit sich ein Vergleich der Heizölpreise auch richtig lohnt, sollten Sie schon beim Verbrauch darauf achten, den Rohstoff einzusparen. Dafür können Sie ganz einfache Tipps einhalten.

  • Die Wartung der Anlage führt zu einem niedrigeren Verbrauch. Lassen Sie den Ölbrennofen regelmäßig checken.
  • Die Erneuerung verschlissener Teile geht oft mit einer größeren Investition einher, die vielleicht ein bisschen schmerzt. Jedoch zahlt sich ein neues und einwandfreies Modell am Ende aus, da eine optimale Brennleistung auch dazu führt, dass Energie und damit Geld gespart wird.
  • Machen Sie Gebrauch von den Einstellmöglichkeiten am Ofen. Optimieren Sie die Heizkennlinie und die Warmwasser-Temperatutr. In diesem Zuge können Sie auch besprechen, welche Temperatur konstant gehalten werden soll. Sind 23 Grad Celsius notwendig oder sind auch 21 Grad Celsius ausreichend?

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