Stromanbieter wechseln: Tipps und Tricks, um Geld zu sparen

Stromanbieter wechseln: So einfach funktioniert’s!

Der Wechsel von Ihrem Stromanbieter: So gelingt es!

Wie kann man den Stromanbieter wechseln? Der Ratgeber zeigt es Ihnen!

Wie kann man den Stromanbieter wechseln? Der Ratgeber zeigt es Ihnen!

Hat Ihr Stromanbieter wieder einmal seine Preise erhöht? Oder sind Sie nach einem Umzug vielleicht noch nicht dazu gekommen, sich über den für Sie passendsten Stromanbieter zu informieren und sind für den Übergang erst einmal den einfachsten Weg über die Stadtwerke gegangen? Nun wollen Sie aber einen Stromanbieterwechsel vollziehen?

Das ist einfacher als Sie es sich vielleicht vorstellen! Vergleichen Sie richtig und investieren ein bisschen Zeit in die Recherche, sind Sie mit dem Endergebnis sicherlich zufrieden und können dazu noch richtig sparen!

Dieser Ratgeber gibt Ihnen Tipps, wie Sie am besten Ihrem Stromtarif wechseln und zeigt Ihnen, worauf Sie bei Ihrer Wahl achten müssen.

Wer ein wenig den Sparfuchs in sich entdeckt hat, hat sich sicherlich schon öfters einmal die Fragen gestellt: „Wie und wann kann ich den Stromanbieter wechseln?“ oder „Was muss ich dabei besonders beachten?“ Wenn Sie sich bis jetzt an die Beantwortung dieser Fragen nicht herangetraut haben, dann wird es höchste Zeit.

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Das sollten Sie beim Wechsel des Stromanbieters beachten

In der Regel ist Strom von den Stadtwerken deutscher Städte sehr teuer. Wer hierbei also bei der Grundversorgung bleibt, ist selbst schuld, denn den Gas- und Stromanbieter zu wechseln ist kinderleicht und sogar recht schnell erledigt.


Manchmal bietet aber auch der Stromversorger, bei dem Sie bereits Kunde sind, auch günstigere Tarife an, als den, in welchen Sie sich bereits befinden. Diese Tarife sollten auch bei den Ergebnissen Ihrer gewählten Vergleichsseite aufgeführt sein. Sind andere Anbieter jedoch immer noch günstiger, sollten Sie Ihren Energieanbieter wechseln.

Mit Strom und Gas unzufrieden? Jetzt den Anbieter wechseln!

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Entscheidend für den passenden Stromanbieter sind aber nicht nur der Jahresverbrauch, also die Kosten auf das gesamte Jahr gerechnet. Wichtig sind natürlich auch Vertragslaufzeiten. Dafür müssen Sie wissen, wie lange Sie sich an den Anbieter binden möchten. Das hängt immer auch davon ab, wie lange Ihnen eine Preisgarantie gewährt wird. Auch die jeweiligen Kündigungsfristen sollten selbstverständlich nicht außer Acht gelassen werden. Je nach Anbieter und Vertrag verlängert sich der Vertrag nämlich bei nicht oder zu spät eingereichter Kündigung häufig um einen nicht unerheblichen Zeitraum – und das meist zu wesentlich schlechteren Konditionen als bis dahin.

Generell sollten Sie eine stetig höher werdende Stromrechnung allerdings nicht nur auf den Energieanbieter schieben. In vielen Haushalten wird recht verschwenderisch mit der Elektronik umgegangen – ob bewusst oder unbewusst. Sie sollten deshalb auch eigene Gewohnheiten unter Umständen noch einmal überdenken und überlegen, an welcher Stelle Sie Strom sparen könnten.

Wenn Sie sich nun fragen: „Wie wechsle ich den Stromanbieter, ohne dass meine Energieversorgung unterbrochen wird?“, dann brauchen Sie sich absolut keine Sorgen machen. Überall in Deutschland gibt es zunächst die sogenannten Grundversorger an Energie, wie beispielsweise die Stadtwerke vieler Städte. Diese sind vom Gesetz her verpflichtet, dass keine Lücke in der Stromversorgung entsteht.

Den Stromanbieter wechseln: Wie sehen die einzelnen Schritte dabei aus?

Der folgende Abschnitt führt Sie Step by Step zum neuen Stromanbieter. Beachten Sie alle Schritte, dürfte nichts mehr schiefgehen.

  1. Schauen Sie im ersten Schritt zunächst nach, wieviel Strom Sie genau im letzten Jahr verbraucht haben und welche Kosten Sie dafür hatten. Eine genaue Aufstellung ist wichtig, damit Sie auch einen Vergleich vornehmen können. Wer seinen Verbrauch und seine Kosten nicht kennt, kann schließlich nicht sagen, welche anderen Anbieter günstiger sind. Den Strom zu wechseln macht dementsprechend nur Sinn, wenn Sie einen Überblick über die jetzigen Werte haben.
  2. Im nächsten Schritt sollten Sie einfach in den Weiten des Internets auf die Suche nach Tarifrechnern gehen und einige davon ausprobieren. Welcher Ihnen letztendlich am übersichtlichsten erscheint, bildet anschließend die Basis für Ihren Stromwechsel.
  3. Vergleichen Sie in Ruhe die Preise und schauen Sie, wo der Anbieterwechsel in Sachen Strom speziell für Ihren Haushalt am sinnvollsten wäre. Hierbei sollten Sie auch auf die Mindestlaufzeit achten.
    Sie möchten einen Wechsel? Dann jetzt einfach den Strom wechseln in wenigen Schritten!

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    Haben Sie beispielsweise vor, in naher Zukunft umzuziehen, ist es sicherlich nicht erstrebenswert, zu einem Energieversorger zu wechseln, der nur bei einer mehrjährigen Laufzeit gute Konditionen anbietet – vorausgesetzt der neue Stromanbieter ist an der neuen Adresse nicht verfügbar. Für die Suche mit solch einem Rechner benötigen Sie Ihren jährlichen Stromverbrauch und Ihre Postleitzahl. Die restliche Suche erledigt der Rechner für Sie.

  4. Im Anschluss wird Ihnen eine Liste mit allen Ergebnissen aufgezeigt. Sie können Sie hierbei meist aussuchen, nach welchen Kriterien die Ergebnisse sortiert werden sollen – zum Beispiel nach aufsteigenden Preisen oder nach der besten Bewertung.
  5. Ist die Entscheidung schlussendlich auf einen Anbieter gefallen, dann können Sie direkt einen Wechselauftrag durchführen. In diesem Schritt sind persönliche Angeben von Ihnen vonnöten. Tragen Sie diese bequem in das Online-Formular ein und schicken dieses direkt über das Internat ab. Damit ist der Wechselauftrag auch schon gestellt.
  6. Achten Sie bei der Auswahl der Zahlweise darauf, eine monatliche Abschlagszahlung auszuwählen. Bei monatlichen Beträgen haben Sie eine bessere Übersicht und Kontrolle über alle geleisteten Zahlungen. Überweisen Sie nur einmal pro Jahr, kann dies Nachteile für Sie bringen. Muss Ihr Stromanbieter zum Beispiel Insolvenz anmelden, ist Ihr Geld aus der Einmalzahlung in der Regel verloren und Sie bekommen keine Gegenleistung – also Energie – mehr dafür.
Nützlich zu wissen: Einige Anbieter stellen Ihren Kunden eine kostenfreie Servicehotline zur Verfügung. Haben Sie vor dem Wechsel des Stromanbieters also noch Fragen, dann können Sie diese dort stellen und auch direkt dort den Wechsel beantragen. Alternativ können Sie sich natürlich auch an die Verbraucherzentrale wenden oder auf der Website Ihres ausgewählten Anbieters in den FAQ nachschauen, ob Ihnen dort, Ihre Frage beantwortet werden kann.

Den Stromanbieter wechseln: Existiert eine Kündigungsfrist, die es zu beachten gilt?

Wie bei jedem anderen Vertrag, gibt es natürlich auch bei Verträgen mit Energieanbietern Kündigungsfristen, wenn Sie Ihren bisherigen Stromlieferant selbst kündigen möchten. Diese sollten Sie auf keinen Fall vergessen. Wird der laufende Vertrag nämlich nicht rechtzeitig gekündigt oder gewechselt, wird der einst so günstige Tarif schnell teuer, da sich die Preise auf dem Energiemarkt stetig ändern.

Aus diesem Grund ist es nicht ratsam, über eine lange Laufzeit bei ein und demselben Stromanbieter zu verbleiben. Ein regelmäßiger Wechsel spart zumeist viel Geld. Halten Sie sich also nicht an die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen, kann es sein, dass Sie zu ungünstigen Konditionen bei Ihrem bisherigen Anbieter bleiben müssen bis die nächste Chance zur Kündigung besteht. Wechseln Sie Ihren Anbieter, übernimmt Ihr neuer Vertragspartner in der Regel für Sie sogar die Kündigung beim alten Lieferanten.

Jetzt schnell und einfach den Stromwechsel beantragen, um Geld zu sparen!

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In der Regel verpassen Sie andere wesentlich günstigere Angebote, wenn Sie den Ablauf Ihrer Mindestlaufzeit versäumen. Den Stromanbieter wechseln von jetzt auf gleich ist in diesem Fall nicht möglich. Sie sind in diesem Fall über einen längeren Zeitraum an ein bestimmtes Unternehmen gebunden. Sind Sie mit etwas unzufrieden, wie beispielsweise dem Kundenservice oder den Geldabbuchungen, die nicht richtig funktionieren, dann ist ein schneller Wechsel trotzdem ausgeschlossen.

Anders sieht es jedoch aus, wenn Ihnen Ihr Anbieter bei Vertragsabschluss eine Preisgarantie zugesichert hat und diese noch gilt. Dann ist es selbstredend nicht ratsam, diesen Vertrag vorher zu beenden. Schließlich können auch während der Mindestlaufzeit die Strompreise jederzeit angehoben werden. Durch eine Preisbindung wären Sie bei einer Erhöhung der Preise erst einmal abgesichert.

Empfehlenswert ist deshalb entweder ein günstiger Tarif, welcher Ihnen eine Preisgarantie bietet oder einer, bei welchem die Vertragslaufzeit sehr kurz angesetzt ist, sodass Sie bei preislichen Schwankungen zu Ihrem Nachteil, den Vertrag einfach kündigen können, wenn dieser abgelaufen ist. Wann Sie einen Stromanbieter wechseln, entscheidet also letztendlich nicht nur das Ende einer Preisgarantie, sondern auch eine kurze Laufzeit, die es Ihnen ermöglicht, kurzfristig zu reagieren und zu wechseln. Ob und wie Sie Ihren Stromanbieterwechsel vollziehen, liegt natürlich letzten Endes bei Ihnen.

Möchten Sie Ihren Stromanbieter wechseln, spielen auch Erfahrungen ein Rolle. Haben Sie einmal eine Frist verpasst, passiert Ihnen das sicherlich kein zweites Mal. Damit nichts übersehen wird, empfiehlt es sich immer auch, ausführlich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Anbieters zu studieren.

Strom- und Gasanbieter wechseln: „Pakete“ können vorteilhaft sein

Möchten Sie den Stromversorger wechseln, haben Sie viele Optionen.

Möchten Sie den Stromversorger wechseln, haben Sie viele Optionen.

Mit Paketen ist hierbei selbstverständlich nicht das Paket zum Versenden gemeint, sondern ein sogenanntes „Strompaket“, was in einigen Verträgen eingeschlossen ist. Konkret bedeutet das, dass Sie eine gewisse, festgelegte Summe an Kilowattstunden zu einem konstanten Preis erhalten – sozusagen eine Art Preisgarantie. Auch aus diesem Grund ist es wichtig während der Recherche eines neuen Anbieters seinen Stromverbrauch genau zu kennen. Ist diese feste Anzahl an kWh in etwa identisch mit Ihrem jährlichen Verbrauch, sollten Sie auf diesem Wege relativ günstig wegkommen. Verbrauchen Sie hierbei jedoch mehr Strom, ist der Anteil, der nicht mehr im Festpreis enthalten ist, häufig erheblich teurer.

Auch andersherum können Ihnen Nachteile entstehen: Unterschreiten Sie die feste Zahl an kWh, die Sie bereits bezahlt haben, bekommen Sie das Geld für die kWh, die Sie nicht verbraucht haben, im Allgemeinen nicht zurück. Können Sie also im vornherein nicht genau sagen, wieviel Strom Sie verbrauchen werden, ist es nicht sinnvoll, für Strom und Gas dorthin zu wechseln.

Sie können aber auch Glück haben und der Stromanbieter berechnet Ihnen zunächst zwar einen pauschalen Beitrag, schließt aber trotzdem das Vertragsjahr aber mit einem exakten Energieverbrauch ab. Nachzahlungen sind in diesem Fall allerdings auch recht hoch angesetzt.

Achtung: Bei kleineren Stromanbietern ist diese Vertragsart immer recht risikoreich, da eine Insolvenz während Ihrer Vertragslaufzeit nicht ausgeschlossen werden kann. Der Pauschalbetrag, den Sie bezahlt haben, wäre in den meisten Fällen gänzlich verloren.
Auch Ökostrom kann eine passende Alternative beim Stromanbieterwechsel sein.

Auch Ökostrom kann eine passende Alternative beim Stromanbieterwechsel sein.

Ökostrom: Eine lohnenswerte Alternative?

Weiterhin wird in der heutigen Gesellschaft immer mehr Wert auf umweltfreundlichen Strom. Ob der sogenannte „Ökostrom“ eine Option für Sie ist, liegt natürlich ganz bei Ihnen. Der wohl bedeutendste Faktor in diesem Zusammenhang ist der Preis.

Ökostrom ist im Normalfall nämlich teurer als der „herkömmliche Strom“. Wer allerdings nicht zwingend auf jeden Cent achten muss und der Umwelt etwas Gutes tun möchte, sollte die Möglichkeit des Ökostroms in seine Überlegungen mit aufnehmen.

Hierbei werden erneuerbare Energien genutzt, um Strom zu erzeugen – das bedeutet konkret, dass die natürlichen Kräfte von Sonne, Wasser oder Wind dafür genutzt werden.

Außerdem positiv zu erwähnen ist, dass mit dem etwas höheren Preis auch neue Anlagen zur Ökostromerzeugung genutzt werden. Damit nutzen Sie also nicht nur umweltfreundlichen Strom, sondern fördern ihn auch.

Achtung ist jedoch geboten: Vom Recht her ist der Begriff „Ökostrom“ nicht geschützt. Auch eine klare Definition dafür ist nicht festgelegt. Demnach können Stromanbieter den Begriff des Ökostroms nach ihren Maßstäben und Vorgaben auslegen. Es kann also sein, dass die genauen Regelungen für den Verbraucher manchmal recht undurchsichtig sind. Ist der gewählte Tarif mit dem „Grüner Strom Label“ oder dem „Ok-power-Label“ ausgezeichnet, können Sie sich zumeist aber auf der sicheren Seite fühlen. Achten Sie also vor dem Vertragsabschluss darauf.

Fazit: Wie wechsel ich den Stromanbieter am besten?

Den Energieanbieter zu wechseln, ist in wenigen Schritten erledigt.

Den Energieanbieter zu wechseln, ist in wenigen Schritten erledigt.

Möchten Sie Ihren Stromanbieter wechseln, ist ein Vergleich definitiv empfehlenswert. Der Aufwand ist nicht allzu hoch. Sie sollten also nicht davor zurückschrecken, denn ein großes Fachwissen ist dafür nicht vonnöten. Auch eine Unterbrechung der Stromversorgung brauchen Sie nicht zu befürchten.

Den „Erstbesten“ zu nehmen, bringt Ihnen in der Regel hautpsächlich Nachteile. Gehen Sie also auf eine beliebige Internetseite, die sich auf Vergleiche von Energieanbietern spezialisiert hat. Stromtarife können online ganz einfach mit Ihrer Postleitzahl und Ihrem jährlichen Energieverbrauch genutzt werden.

Im Anschluss haben Sie die Auswahl zwischen allen Stromanbietern, die an Ihrer Adresse verfügbar sind. Ist eine Entscheidung getroffen, fehlt nur die die Vertragsunterzeichnung und der neue Stromtarif ist unter Dach und Fach. Auf diese Weise können Sie zum Beispiel auch den allgemeinen Wettbewerb der Branche unterstützen, indem Sie nicht nur die großen Anbieter in Betracht ziehen.

Nachfolgend finden Sie noch einmal kurz alle Schritte zusammengefasst, die für eine erfolgreichen Stromwechsel notwendig sind:

  • Notieren Sie sich Ihren jährlichen Stromverbrauch in kWh (aus der letzten Jahresendabrechnung zu entnehmen) oder alternativ die Größe Ihres Haushalts sowie die Postleitzahl Ihres Wohnortes.
  • Entscheiden Sie sich für ein Stromvergleichsportal im Internet.
  • Geben Sie dort alle Daten ein.
  • Vergleichen Sie anschließend alle Lieferanten.
  • Entscheiden Sie sich für einen Energieanbieter und wählen ihn aus.
  • Füllen Sie den Wechselauftrag aus.
  • Warten Sie eine Eingangsbestätigung dafür und ebenso eine Kündigungsbestätigung Ihres alten Lieferanten ab.
  • Reichen Sie Ihren aktuellen Zählerstand ein.
  • Nach dem vollzogenen Wechsel, können Sie sich nun über einen günstigen und zu Ihnen passenden Stromtarif freuen.

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