Stromvergleich für Gewerbe: Ratgeber und Tipps zum Thema

Stromvergleich: Für Gewerbe gibt es besondere Tarife

Wählen Sie beim Stromvergleich „Gewerbe“, wenn Ihr Verbrauch hoch ist

Der Stromvergleich für Gewebe kann Ihnen dabei helfen, einen guten Tarif zu finden und Geld zu sparen.

Der Stromvergleich für Gewebe kann Ihnen dabei helfen, einen guten Tarif zu finden und Geld zu sparen.

Es ist Ihnen bestimmt schon aufgefallen: Wenn Sie beim Stromvergleich „Gewerbe“ wählen, werden oft signifikant günstigere Tarife angeboten. Doch zum Vertragsabschluss wird es nicht kommen, wenn ein Privathaushalt Gewerbestrom beziehen möchte. Warum das so ist und wie Sie als Klein- oder Großunternehmer den besten Strom für Ihr Gewerbe finden, wollen wir in diesem Ratgeber aufzeigen.

Dabei kommt es vor allem darauf an, wie hoch ihr Jahresenergieverbrauch ist. Außerdem ist zu überlegen, ob Sie den Strom aus den herkömmlichen Quellen beziehen oder doch lieber auf „grünen Strom“ umsteigen wollen. Mehr dazu erfahren Sie weiter unten. Zunächst wollen wir uns ansehen, wie es kommt, dass Gewerbestrom im Vergleich tatsächlich meistens günstiger ist.

Unternehmen und Betriebe versammeln viele Menschen unter einem Dach, die an Maschinen oder Computern arbeiten. Stromanbieter können Gewerbekunden also besondere Angebote machen, denn deren Stromverbrauch ist besonders hoch und wird auf absehbare Zeit auch hoch bleiben. Das sind gute Voraussetzungen für eine langfristige Zusammenarbeit von Gewerbestromlieferanten und Betrieben.

Durch verlängerte Vertragslaufzeiten und fortlaufenden Verbrauch stellen Gewerbetreibende für die Anbieter von elektrischer Energie besonders attraktive Kunden dar. Und auch für die Betriebe ist es von Vorteil, sich längerfristig zu binden, denn so können maßgeschneiderte Gewerbestromtarife entstehen, wodurch sie Geld und Stress sparen können.

Der Strom ist im Vergleich für Gewerbe deshalb in der Regel günstiger. Nun könnte es auch Privatabnehmern einfallen, von den besonderen Konditionen profitieren zu wollen und bei Vertragsabschluss anzugeben, dass ein Gewerbe betrieben wird. Oder selbstständig tätige Kleinunternehmer, die zu Hause arbeiten, überlegen, ob sie nicht berechtigt sind, beim Gewerbestromanbieter anzuklopfen.

Dabei gibt es jedoch stets ein Problem: Der Stromverbrauch dieser Klientel ist schlicht viel zu gering. Bevor Stromanbieter ihren Gewerbestrom günstig anbieten, muss mindestens ein Verbrauch von 30.000 Kilowattstunden im Jahr vorliegen. Außerdem gelten besonders lange Vertragslaufzeiten und die Grundgebühr ist nicht selten höher als bei Tarifen für Privathaushalte.

Nutzen Sie jetzt unseren Strom-Vergleichsrechner!

Der Stromvergleich: Gewerbe und Privathaushalt – Wie hoch ist der Verbrauch?

Es gibt keine gesetzlichen Regelungen, die besagten, ab wann Stromanbieter für Gewerbe die im Vergleich günstigeren Tarife anbieten müssten. Es obliegt also den Anbietern zu entscheiden, welche Verbrauchsgrenze sie anlegen, um Gewerbestrompreise zu berechnen.


Einigen Anbietern reicht ein jährlicher Energieverbrauch von 20.000 kWh oder sogar 10.000 kWh. Auch für vierköpfige Familien ist das ein extrem hoher Wert. Im Folgenden wollen wir Gewerbestrom in Vergleich setzen mit dem durchschnittlichen Strombedarf von privaten Haushalten.

Ein Singlehaushalt hat statistisch gesehen einen Stromverbrauch von etwa 2.000 kWh im Jahr. Allerdings resultiert daraus nicht dass ein Fünfpersonen-Haushalt mit 10.000 kWh jährlich aufschlägt. Es ist viel mehr damit zu rechnen, dass in einer solchen Gemeinschaft etwas über 5.000 kWh zusammenkommen. Warum ist das so?

Im Tarifrechner für den Stromvergleich von Gewerbe- und Privatenergie können Sie gut erkennen, wie die durchschnittliche Verbrauchsmenge für die Haushalte eingeschätzt wird.

Bei zwei Personen in einer Wohngemeinschaft rechnen wir mit ca. 3.500 Kilowattstunden jährlich, also 1.500 kWh mehr als bei Einpersonenhaushalten. Jede weitere Person schlägt mit nur noch 750 kWh extra zu Buche.

Der sinkende Verbrauch pro Person ist leicht verständlich, wenn Sie bedenken, dass beispielsweise der Kühlschrank oder die Waschmaschine nicht wesentlich mehr Energie benötigen, wenn zwei statt einer Person sie nutzen. Dasselbe gilt für das Licht in den Räumen oder den Fernseher.

Selbst mit einem Einfamilienhaus kommen viele Familien „nur“ auf einen Jahresverbrauch von etwa 8.000 kWh. Ein Gewerbestromvergleich wäre also vergebliche Liebesmüh. Für Familien lohnt sich nach wie vor der klassische Stromvergleich.

Anders sieht es bei Gemeinschaftsbüros aus. Designer, Architekten oder andere Freiberufler können so eine Art Strombedarfsgemeinschaft bilden und den energiehungrigen 3D-Drucker oder andere Maschinen und Geräte gemeinsam nutzen. Doch müssen sich entsprechend große Gruppen zusammenfinden, um einen Stromverbrauch anzumelden, der Stromtarife für Gewerbe rechtfertigen kann.

Auch im Stromvergleich der einzelnen Gewerbe gibt es Unterschiede

Auch Ökostrom kann beim Stromvergleich für Ihr Gewerbe in Frage kommen.

Auch Ökostrom kann beim Stromvergleich für Ihr Gewerbe in Frage kommen.

Beim Preisvergleich für Gewerbestrom kommt es also darauf an, wie groß ein Unternehmen ist. Der angeforderte Gewerbestrom wird im Preisvergleich umso günstiger, desto höher der angemeldete Verbrauch ist.

Für Großabnehmer mit einem Jahresverbrauch von über 50.000 Kilowatt werden in der Regel maßgeschneiderte Verträge ausgehandelt, um den Bedürfnissen beider Parteien am besten zu entsprechen. Sollten Sie auf einen solchen Verbrauch kommen, lohnt es sich, die Stromanbieter direkt anzuschreiben. So können individuelle Tarife entstehen.

Für Kleinunternehmer, die etwa ein Ladengeschäft betreiben, ist diese Option jedoch meist nicht gegeben, da ihr Verbrauch nicht in solchen Dimensionen liegt. Für sie eignet sich unser Stromrechner, bei dem „Gewerbe“ angeklickt werden kann, um passende Anbieter zu vergleichen.

Zwar ist günstiger Gewerbestrom physikalisch nicht von privat genutzter Energie zu unterschieden, jedoch sind die Netzzugänge von großen Industrien zum Teil privilegiert. Das lässt sich dadurch erklären, dass etwa Fabriken Tag und Nacht einen gleichbleibend hohen Strombedarf haben, der auch in Krisenzeiten nicht schwanken oder gar unterbrochen werden darf.

Während Kleinabnehmer wie Privathaushalte und kleinere Unternehmen also durch das Niederspannungsnetz beliefert werden, haben mittlere Betriebe Zugang zum Mittelspannungsnetz. Großindustrien hingegen sind meist direkt an das Hochspannungsnetz angeschlossen. So ist deren Energieversorgung solange gesichert, wie Energie produziert wird.

Lastenprofile von Großabnehmern helfen beim Stromvergleich der Gewerbe

Die individuellen Verträge der Großabnehmer mit einem jährlichen Stromverbrauch von über 50.000 kWh werden durch deren Lastenprofil möglich.

Stromvergleich: Auch Gewerbe können mit dem richtigen Tarif Geld sparen.

Stromvergleich: Auch Gewerbe können mit dem richtigen Tarif Geld sparen.

Kleinere Abnehmer kommen mit dem allgemein bekannten Stromzähler aus. Ihr Energieverbrauch verläuft relativ gleichmäßig und weißt keine problematischen Spitzen auf.

Dagegen schwankt der Strombedarf großer Industrien zum Teil erheblich. Je nach Gewerbe-Art können an bestimmten Tages- oder Jahreszeiten Verbrauchsspitzen entstehen, die auf der Jahresabrechnung besonders schmerzhaft hervorstechen, da die Gewerbestrompreise hier in die Höhe schnellen.

Deshalb wird der Stromverbrauch hier viertelstündlich gemessen und direkt an die Versorger übermittelt. Auf diese Weise entstehen die erwähnten Lastenprofile, die sowohl den Betrieben als auch deren Gewerbestromanbietern dabei helfen, die Verbrauchsspitzen zu ermitteln, und den Tarif daran anzupassen.

Der Gewerbestromrechner: Stromvergleich für Gewerbe

Auch bei Gewerbestrom ist ein Preisvergleich lohnend, denn durch den liberalen Energiemarkt, wie er in Deutschland herrscht, sind auch die Strompreise für Gewerbe Teil des Wettbewerbs, der unter den Anbietern herrscht.

Für Gewerbetreibende, die ein Strombedarf von bis zu 50.000 Kilowattstunden in zwölf Monaten anmelden, bietet sich unser Tarifrechner an. So können die Angebote der Stromanbieter im Vergleich für Ihr Gewerbe gegenübergestellt werden.

Dabei kommt es Ihnen vielleicht nicht nur auf die besten Konditionen an. Viele Unternehmen legen auch Wert darauf, dass der Strom, den sie beziehen aus ökologisch verträglichen Quellen stammt. Ökostrom ist auch beim Stromvergleich für Gewerbe ein Thema. Doch beginnen wir von vorne. Der Tarifrechner wird im Folgenden genau erklärt, damit Sie alle Angebote vergleichen können, die für Sie in Frage kommen.

1 In welcher Region wollen Sie den Stromvergleich für Gewerbe durchführen?

Gewerbestrom fließt durch die selben Leitungen wie Haushaltsstrom.

Gewerbestrom fließt durch die selben Leitungen wie Haushaltsstrom.

Zunächst ist es sinnvoll, den regionalen Netzbetreiber zu ermitteln. Dies können Sie ganz bequem durch Angabe Ihrer Postleitzahl erledigen. Der Gewerbestrom-Vergleichsrechner kümmert sich um den Rest.

So können im Vorfeld eine Menge Stromanbieter ausgeschlossen werden, deren Gewerbestrompreis vielleicht attraktiv wäre, die allerdings nicht in das entsprechende Gebiet liefern.

2 Die entscheidende Frage beim Stromvergleich für Gewerbe: Wie viel Energie soll es jährlich sein?

Sie sollten nicht mehr als 50.000 Kilowatt im Jahr verbrauchen, für den Online-Stromvergleich. Gewerbestrom kann andernfalls günstig bezogen werden, indem ein individueller Vertrag mit dem Anbieter ausgehandelt wird.

Kleine und mittelständige Unternehmen können die Strompreise für Gewerbe dagegen sehr gut mit unserem Tarifrechner vergleichen. So finden Sie schnell einen Anbieter, der Ihren Ansprüchen genügt.

Um für ein Gewerbe Strom anzumelden, sollten Sie mindestens 10.000 kWh im Jahr verbrauchen. Üblicher sind das Zwei- oder sogar Dreifache. Wesentlich mehr Anbieter werden breit sein, bei einem Jahresenergiebedarf von 30.000 Kilowattstunden ihre Gewerbestromverträge zu zücken.

3 Sollen nur Anbieter für den Stromvergleich für Gewerbe erscheinen, die Ökostrom in petto haben?

Die Erzeugung von Energie geht noch immer mit Luftverschmutzung und Atommüll einher. Während 40 Prozent der jährlichen Stromproduktion durch die Verheizung fossiler Brennstoffe gedeckt wird, kommen knapp 15 Prozent aus Atomkraftwerken.

Nach der Atomkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 beschloss die deutsche Bundesregierung die Abschaltung der Atomkraftwerke, deren Laufzeiten sie kurz zuvor noch verlängern wollte.

Seitdem ist Ökostrom auf dem Vormarsch. Für große Unternehmen ist es nicht zuletzt auch eine Marketing-Entscheidung, aus welchen Erzeugungsmethoden der Strom stammt, den es sich liefern lässt.

Da ökologisch erzeugte Energie im Strompreisvergleich für Gewerbe nicht zwangsläufig teurer ist, spricht eigentlich nichts dagegen, sich die Angebote mal anzusehen. Sie können die Auswahl darüber hinaus auch auf Ökostromanbieter beschränken.

Sollten Sie sich dafür entscheiden, nur Ökostrom für Ihr Gewerbe in Betracht zu ziehen, bleibt die Frage zu beantworten, ob es „echter Ökostrom“ sein soll, der zu hundert Prozent aus diversen naturschonenden Kraftwerken stammt. Oder ob für Sie auch solche Anbieter in Frage kommen, deren Strom zwar aus herkömmlichen Quellen stammt, die sich jedoch verpflichten, diverse Projekte zu unterstützen, welche eine alternative Energiegewinnung fokussieren. Wählen Sie dafür zwischen „Nachhaltig“ und „Basic“.

4 Ist beim Stromvergleich für ihr Gewerbe der Neukundenbonus entscheidend?

Viele Energielieferanten locken neben einem guten Strompreis für Gewerbe zusätzlich mit einem Neukundenbonus. So zahlen Wechsler etwa im ersten Jahr einen geringeren Preis oder erhalten bei Vertragsabschluss einen bestimmten Geldwert gutgeschrieben.

Entscheiden Sie, ob beim Strompreisvergleich für Gewerbestrom diese Boni mit in den Preis miteinberechnet werden sollen. Wählen Sie „Nein“, so wird Ihnen der Preis angezeigt, welcher tatsächlich zu zahlen ist, ohne dass ein eventueller Bonus berücksichtigt wird.

Sie können an dieser Stelle auch die Art der Boni festlegen, welche für Sie interessant sind.

Nach einem Stromvergleich für Gewerbe einfach wechseln

Nach einem Stromvergleich für Ihr Gewerbe, ist es ganz einfach, online den Anbieter zu wechseln.

Nach einem Stromvergleich für Ihr Gewerbe, ist es ganz einfach, online den Anbieter zu wechseln.

Es ist kein Problem, den Anbieter zu wechseln, nachdem Sie beim Stromvergleich für Ihr Gewerbe einen besseren Lieferanten gefunden haben. Auf der Internetseite der Gewerbestromanbieter finden Sie die benötigten Dokumente. In den meisten Fällen werden Sie aufgefordert, den Vertrag auszudrucken und unterschrieben per Einschreiben an das Unternehmen zurückzusenden.

Die restlichen Formalitäten, wie die Kündigung bei Ihrem alten Anbieter, übernimmt in der Regel der neue Lieferant.

Allerdings müssen Sie die Vertragsbedingungen Ihres alten Tarifes natürlich erfüllen. So sind Sie an Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen gebunden. Trotzdem können Sie den Wechsel schon jetzt beschließen und die entsprechenden Papiere versenden.

So können Sie sich später Stress sparen, denn wenn Sie den Entschluss einmal gefasst und den Vertrag unterschrieben haben, heißt es nur noch abwarten.

Dabei werden Sie es im Alltag ihres Betriebes gar nicht bemerken, dass der Stromvergleich für Ihr Gewerbe Früchte getragen hat. Denn die Stromzufuhr bleibt natürlich ununterbrochen gewährleistet. Erst ein Blick auf Ihrer Kostenabrechnung wird zeigen, dass Sie von nun an von einem neuen Unternehmen mit Energie beliefert werden.

Für die lückenlose Stromzufuhr ist der örtliche Netzbetreiber zuständig. Hier finden Sie übrigens auch Ansprechpartner bei Störungen und Ausfällen. Die Gewerbestromanbieter können in solchen Fällen in der Regel nicht weiterhelfen.

Strom sparen und dies beim Stromvergleich für Gewerbe berücksichtigen

Um Gewerbestrom beziehen zu können, wird ein Mindestmaß an Verbrauch vorausgesetzt. Das heißt nicht, dass nicht auch Betriebe Energie einsparen können und sollten. Möglicherweise müssen die Steckerleisten nicht über Nacht alle Computer mit Gewerbestrom zu versorgen, obwohl sie ausgeschaltet sind?

Wenn Computer über Nacht aus verschiedenen Gründen nicht ausgeschaltet werden können, so ist zu prüfen, ob die Monitore im Stand-by-Modus verharren müssen. Denn gerade dieser Bereitschaftsmodus zieht kontinuierlich und meist sinnlos Strom. Dasselbe gilt für Stehlampen im Büro oder Drucker und andere Arbeitsgeräte.

In Großraumbüros ist zu überlegen, welche Variante für die Beleuchtung besonders effizient und gleichzeitig energiesparend ist. Schon beim Kauf der Geräte fürs Büro können Sie darauf achten, dass diese einer effizienten Energieklasse angehören.

Auch in Handwerklichen Betrieben saugen die Maschinen über Nacht meist weiterhin Saft aus den Leitungen. Dies sollte bedacht und gegebenenfalls geändert werden.

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