Stromvergleich – die günstigsten Stromanbieter auf einen Blick

Stromvergleich lohnt sich

Ein Stromvergleich kommt letztlich auch der Umwelt zugute.

Ein Stromvergleich kommt letztlich auch der Umwelt zugute.

In Deutschland werden jährlich knapp 600 Terawattstunden elektrische Energie verbraucht. Das sind riesige Mengen, wenn man bedenkt, dass eine Terawattstunde 1012 (also eine Billion) Wattstunden entspricht. Im Alltag rechnen wir meistens mit Kilowattstunden, doch was bedeutet das eigentlich?

Wie viel Energie steckt in einer Kilowattstunde? Die Einheit „Wattstunde“ setzt sich zusammen aus der Zeiteinheit „Stunde“ und der Energieeinheit „Watt“. Es wird also angezeigt, wie viel Energie mit einer Leistung von einem Watt innerhalb einer Stunde umgesetzt wird. Eine Kilowattstunde entspricht dem tausendfachen einer Wattstunde und wird im Alltag oft verwendet, um den Energieverbrauch eines Systems zu messen. Mit einer Kilowattstunde Energie kann beispielsweise ein Laptop 50 Stunden lang in Betrieb genommen werden. Ein Elektroauto kann etwa 6,7 Kilometer weit fahren und die Wohnung für knapp 25 Minuten gesaugt werden.

Nutzen Sie jetzt unseren Strom-Vergleichsrechner!

Stromverbrauch in Privathaushalten

Von den 600 Terawatt, die in Deutschland jährlich verbraucht werden, entfallen etwa 25 Prozent auf private Haushalte. Die Deutschen sind also angewiesen auf die Energie aus der Steckdose. Denn ohne funktioniert praktisch nichts mehr. Die Entwicklung technischer Geräte nimmt in Zukunft eher noch zu, weshalb sich der Verbraucher die Frage stellten muss, ob sein Stromanbieter im Vergleich wirklich faire Preise anbietet, oder ob nicht ein Wechsel angebracht wäre. Ein Strompreisvergleich und der Wechsel zwischen den Anbietern ist heute so einfach wie nie zuvor.


In den Regionen Deutschlands gibt es jeweils unterschiedliche Stromanbieter, die zu vergleichen sich lohnt, da großer Wettbewerb herrscht und viele Tarife besser zu Ihnen passen, als der den Sie vielleicht gerade haben. Günstiger Strom sollte jedoch nicht als Anlass zu hohem Stromverbrauch verstanden werden. Denn die Erzeugung von Strom und Gas ist selten umweltfreundlich. Wer also Energie spart, schont nicht nur seinen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Wie bieten Ihnen deshalb nicht nur einen Rechner zum Stromvergleich kostenlos an, sondern geben in diesem Ratgeber auch Stromspartipps, damit Sie beim Strom den Preis besonders niedrig halten und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun können. Desweiteren werden wir kurz erläutern, wie der „Saft“ für unsere elektronischen Geräte erzeugt wird und einen kleinen Strom- und Gasvergleich anstellen.

Denn das Geld, das wir verdienen, müssen wir im Alltag oft genau einplanen, um nach den Abgaben und notwendigen Ausgaben noch etwas übrig zu haben. Bei der Strompreisentwicklung in den letzten Jahren muss der Verbraucher deshalb besonders darauf achten, wie hoch seine Stromkosten sind. Ein Vergleich der Stromanbieter kann da hilfreich sein, am Ende des Jahres etwas einzusparen.

Woher kommt die Strompreisentwicklung?

Das im Jahr 2000 verabschiedete Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantiert den Betreibern von Kraftwerken für Ökostrom ein festes Einkommen, sowie die Gewissheit, dass die Stromanbieter ihnen die ökologisch erzeugte Elektrizität auch abkaufen, um diesen an die Verbraucher zu verteilen.

Da Ökostrom in seiner Herstellung teurer ist, entstehen für die Stromanbieter hier im Vergleich im Vergleich zu althergebrachten Erzeugungsmethoden Mehrkosten. Diese lagern sie auf die Verbraucher um, weshalb für uns die Preise steigen. Da das Gesetz vorsieht, dass schrittweise immer mehr elektrischer Saft aus umweltfreundlichen Betrieben stammen soll, sinkt der Preis für Elektrizität, die in Kohlekraftwerken generiert wird. Das hat paradoxerweise zur Folge, dass der Preis für den Verbraucher steigt. Denn für die Versorger bedeutet diese Strompreisentwicklung eine größere Verlustspanne .

Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 hat die Bundesregierung zusätzlich den Austritt Deutschlands aus der Atomenergie beschlossen, was weitere Verluste für die Erzeugerunternehmen bedeutet.

Trotz dieser Entwicklungen ist es möglich, den Strom relativ günstig zu beziehen und gute Tarife zu finden. Dafür können Sie Stromtarife vergleichen und ganz einfach online den Anbieter wechseln, um den Strompreis pro kWh (Kilowattstunde) möglichst gering zu halten. Im nächsten Kapitel erläutern wir Ihnen unseren Stromvergleichsrechner. Doch zunächst wollen wir einen Blick auf die Erzeugung des elektrischen Safts werfen.

Stromvergleich: Welche Herstellungsmethoden gibt es?

Elektrizität wird in Kraftwerken erzeugt, gespeichert und verkauft. Es gibt verschiedene Ansätze, um dies zu tun. Sie unterscheiden sich in ihrem Ertrag, den Kosten und den Auswirkungen auf die Umwelt.

Kohleverbrennung

In Deutschland wird der meiste Strom im Vergleich noch immer durch die Verbrennung von Kohle erzeugt (über 40 Prozent). Dabei kommen sowohl Braunkohle als auch Steinkohle zum Einsatz. Die entstehende Hitze lässt Wasser verdampfen, wodurch große Turbinen in Bewegung gesetzt werden. So wird Energie erzeugt, die in Elektrizität umgewandelt werden kann.

Die fossilen Brennstoffe werden im Tagebau gewonnen, was oft mit der Zerstörung weiter Landstriche einhergeht. Die Gruben werden verfüllt und wieder für die Landwirtschaft nutzbar gemacht, beziehungsweise mit Wasser geflutet.

So entstehen Seen, die teilweise öffentlich genutzt werden können. Ein weiterer Nachteil ist der hohe Ausstoß von CO2 bei der Verbrennung.

Außerdem ist der weltweite Kohlevorrat begrenzt. Die Menschen werden sich in Zukunft auf andere Energiequellen verlegen müssen und tatsächlich sinkt der Abbau von Kohle und der prozentuale Anteil derselben bei der Energiegewinnung stetig. Für den Stromvergleich lohnt es sich, dieses Wissen im Hinterkopf zu behalten, da schon heute viel getan werden kann, um die Kohleverbrennung zu umgehen. Sie könnten in Betracht ziehen, zu Ökostrom zu wechseln, zumal der Strompreis, wenn Sie vergleichen, nicht unbedingt höher sein muss.

Atomkraft

Zwar hat die Bundesregierung beschlossen, zukünftig keine Atomkraftwerke mehr zu betreiben, doch kann ein Ausstieg natürlich nur schrittweise gelingen. Im Stromvergleich zwischen 2014 und 2015 ist der Anteil von Atomstrom um knapp 1,5 Prozent auf ca. 14 Prozent gesunken. 2017 dürfte dieser Wert weiter sinken. Bis 2022 soll in Deutschland überhaupt kein Saft mehr aus Kernenergie gewonnen werden.

Atomstrom wird letztlich ebenfalls durch die Erhitzung von Wasser gewonnen, dessen Wasserdampf eine Turbine antreibt. Allerdings entsteht die Wärme nicht nicht durch Verbrennung, sondern durch Kernspaltung. Die Nachteile dieser vermeidlich „sauberen“ Energieproduktion liegen zum einen bei dem hohen Sicherheitsrisiko, das von Atomkraftwerken ausgeht.

Unfälle und Pannen können schnell katastrophale Auswirkungen haben und ganze Landstriche auf viele Jahrzehnte unbewohnbar machen. Auch der anfallende Atommüll ist ein großes Problem, da die Endlagerung der atomaren Brennstäbe noch immer nicht geklärt ist. Die notwendigen Atommülltransporte stellen ein zusätzliches Sicherheitsrisiko dar.

Relativ viel Strom wird im Vergleich mittlerweile durch Windkraft erzeugt.

Relativ viel Strom wird im Vergleich mittlerweile durch Windkraft erzeugt.

Erneuerbare Energie

Kraftwerke für erneuerbare Energien sind vor allem Wasserkraftwerke, Photovoltaik (Solarenergie) und Windräder. Im Stromvergleich erneuerbarer Energien werden Wasserkraftwerke in Deutschland am häufigsten eingesetzt.

Im Vormarsch befinden sich jedoch verstärkt Windräder. Sie stehen auf weiter Flur, die Windkraft dreht ihre Turbinen, es entsteht Energie. Anwohner haben diese Anlagen oft nicht gern und protestieren ausdauernd gegen die weitreichende Veränderung des Landschaftsbildes. Auch Naturschützer sehen Windräder kritisch, da Sie die ansässige Tierwelt behindern und gefährden.

Stromvergleich von privaten kleinen Kraftwerken

Eigentümer von Haus und Garten können ihren Strombedarf in Teilen oder komplett selbst decken. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten, die wir kurz vorstellen wollen.

Stromvergleich: Solaranlagen

Die Anbringung von Solaranlagen auf dem Dach ist besonders beliebt, da diese Art der Energieerzeugung (die samt Warmwasser und Heizkraft daherkommt) nicht nur umweltfreundlich ist, sondern auch vom Staat subventioniert wird.

Zwar ist die Anschaffung und Montage noch immer teuer und wird die Strompreise indirekt erst einmal steigen lassen. Doch Sonnenenergie ist potentiell unendlich und kostenlos. Außerdem ist die Stromerzeugung auf diese Weise besonders umweltfreundlich.

So können Sie einen Teil Ihres Strombedarfs selbst decken und für warmes Wasser sorgen, in dem Bewusstsein, einen wichtigen Beitrag zu einer sauberen Umwelt zu leisten.

Die meisten Hersteller liefern Ihre Solaranlagen mit einer Garantie von 20 Jahren.

Stromvergleich: Blockheizkraftwerke

Dieses mit Öl oder Gas betriebene kleine Kraftwerk im Keller eines Hauses bietet weitgehende Unabhängigkeit von der schwankenden Strompreisentwicklung. Außerdem wird hier neben großen Mengen elektrischer Kraft auch Wärme produziert. Man spricht von einer „Kraft-Wärme-Kopplung“. So werden bis zu 90 Prozent des zugeführten Rohstoffes gewinnbringend eingesetzt.

Während erzeugte Elektriztiät allerings eingespeist und für später aufbewahrt werden kann, verfliegt die Wärme einfach, wenn sie nicht gebraucht wird. Außerdem sind die Anschaffungskosten ganz besonders hoch, sodass sich ein Blockheizkraftwerk nur dann lohnt, wenn es konstant läuft. Nur bei hohem Stromverbrauch stellt diese Anschaffung einen echten Gewinn dar.

Stromvergleich: Kleinwindkraftanlagen

Auch die Anschaffung einer Kleinwindanlage ist nicht eben günstig. Dazu kommen die relativ aufwendige Wartung und noch immer fehlende Qualitätsstandards. Doch durch eine solche Anlage kann gerade an Orten, an denen das ganze Jahr über der Wind kräftig weht, ein wertvoller Beitrag zu sauberer Energie geleistet werden.

Wind ist außerdem kostenlos und weht zum Beispiel an der Küste durchgängig. So können Sie CO2-freie Energie gewinnen und im Stromvergleich mit den Tarifen lokaler Anbieter bares Geld beiseite legen.

Wo ist der Strom billiger? Der Vergleichsrechner

Für den Stromvergleich können Sie kostenlos unseren Stromvergleichsrechner verwenden. So finden Sie günstige Stromanbieter, die im direkten Preisvergleich den Strom in Ihrer Nähe zu fairen Konditionen verkaufen. Wir gehen mit Ihnen die Funktionen des Rechners durch und helfen Ihnen beim Stromtarifvergleich.

1. Wie lautet Ihre Postleitzahl?

Da es in den Regionen Deutschlands viele unterschiedliche Anbieter gibt, die den Strom- und Gasvergleich schnell unübersichtlich machen können, bitten wir Sie, als erstes Ihre Postleitzahl anzugeben. So können wir schnell viele Anbieter ausschließen, die für den Stromanbieter-Test nicht in Frage kommen, weil sie das Gebiet, in dem Sie wohnen, gar nicht beliefern.

2. Was verbrauchen Sie?

Nachdem wir anhand Ihrer Postleitzahl Ihren Wohnort abgesteckt haben, ist es für den Tarifvergleich der Kategorie „Strom“ natürlich von großer Bedeutung, wie hoch Ihr jährlicher Verbrauch ist. Eine Person verbraucht etwa 2.000 kWh im Jahr.

Das ist natürlich nur eine Überschlagsrechnung, die schnell nach oben korrigiert werden muss, wenn Sie einen erhöhten Stromverbrauch haben. Dazu kann es etwa aufgrund eines Aquariums für Amphibien kommen, welches konstant eine bestimmte Temperatur halten muss.

Für eine kleine Familie mit drei Personen rechnen wir mit etwa 4.250 kWh, für eine große Wohngemeinschaft mit acht Personen mit 8.000 kWh im Jahr. Stellen Sie den Regler einfach nach Ihrer persönlichen Situation ein und bedenken Sie dabei die verschiedenen Faktoren, die den Energiebedarf womöglich nach oben schrauben.

3. Wie lang darf die Laufzeit sein?

Die Vertragslaufzeit ist in den meisten Fällen auf ein Jahr beschränkt. Es gibt jedoch auch Angebote, die eine kürzere Laufzeit vorsehen. Dies kann sinnvoll sein, wenn Sie etwa damit rechnen, in nächster Zeit umzuziehen oder verschiedene günstige Stromtarife ausprobieren wollen.

Durch die Begrenzung der Tarifauswahl auf solche mit unter einem Jahr Laufzeit verringert sich das Angebot jedoch drastisch, da auch die Anbieter eine gewisse Sicherheit brauchen und solche Tarife ungern anbieten. Außerdem sind diese oft relativ teuer.

4. Ist die jährliche Abschlagszahlung eine Option für Sie?

Die Zahlweise ist ein weiterer Faktor, der im Stromanbieter-Preisvergleich zu beachten ist. Alle Anbieter geben Ihnen die Möglichkeit, den Preis bis zu einer Jahresrechnung im Voraus zu bezahlen (Abschlagszahlung). Das gibt den Anbietern eine besondere Sicherheit und ermöglicht es ihnen, einen günstigeren Preis anzubieten. Sie als Verbraucher zahlen dann also insgesamt weniger, als wenn ein fester Betrag jeden Monat fällig wäre.

Beachten Sie jedoch, dass im Falle einer Insolvenz des Unternehmens ihre im Voraus gezahlten Beträge in der Regel verloren sind.

5. Stellen Sie den Stromvergleich für ein Gewerbe oder einen privaten Haushalt an?

Die Frage, ob Sie gewerbliche oder private Tarife suchen, erübrigt sich in den meisten Fällen. Wir fragen der Vollständigkeit halber trotzdem danach, denn einige Stromanbieter haben schon für Kleingewerbe günstigere Tarife. Wenn Sie also ein Gemeinschaftsbüro unterhalten, in dem Tag und Nacht die Rechner summen, könnte dies eine Option für Sie sein.

Warum ist Gewerbestrom günstiger?

Hersteller verbrauchen naturgemäß wesentlich größere Mengen Elektrizität, als es in einem privaten Haushalt nötig oder überhaupt möglich wäre. Das gibt dem Stromanbieter die Sicherheit, dass er eine konstant hohe Menge seines Produktes veräußern kann. Aus diesem Grund kann er solchen Kunden den Strom pro kWh günstiger anbieten. Als Privathaushalt werden Sie davon nicht profitieren, da Ihr Verbrauch zu schlicht gering ist.

6. Soll es lieber Ökostrom sein?

Es gibt außerdem die Möglichkeit, die Stromvergleiche auf erneuerbare Energie zu beschränken. Unter „Ökostrom“ fällt auch solcher, bei denen sich die Vertreiber verpflichten, entsprechende Ausgleichsmaßnahmen durchzuführen. Hierin besteht der Unterschied zwischen „Basis-Ökostrom“ und „nachhaltigem Ökostrom“. Der Vergleichsrechner für Strom gibt also auch die Möglichkeit für einen Stromtarife-Vergleich der erneuerbaren Energien.

Strompreise zu vergleichen, lohnt sich für Hausbesitzer besonders.

Strompreise zu vergleichen, lohnt sich für Hausbesitzer besonders.

7. Sollen die Neukundenboni berücksichtigt werden?

Für das erste Jahr gewähren die meisten Anbieter einen Neukundenbonus. Im Stromtarif-Vergleich kann dies berücksichtigt werden. So erhalten Sie das Ergebnis der im ersten Jahr zu zahlenden Rechnung. Die Jahre danach würden dementsprechend abweichen. Sie können sich auch dazu entschließen, diesen Bonus vorerst zu ignorieren, um eine bonifreie Jahresrechnung zu erhalten.

8. Wie gut kennen Sie Ihren Stromverbrauch?

Für den Fall, dass Sie Ihren Verbrauch sehr gut einschätzen können und dieser konstant bleibt, könnte es sich lohnen, ein kWh-Paket zu kaufen. Hier erwerben Sie zu günstigen Konditionen eine bestimmte Menge Elektrizität, die Sie im Jahr verbrauchen können. Bleibt Ihr Verbrauch hinter dieser Menge zurück, so verfällt Ihr Anspruch darauf nach der Vertragslaufzeit. Fällt die verbrauchte Strommenge allerdings höher aus, werden teure Zuschlagszahlungen fällig.

Ähnlich sieht es mit dem Mehr- beziehungsweise Minderverbrauchsaufschlag aus. Auch hier müssen Sie eine bestimmte Menge Elektrizität verbrauchen, die vorher gemeinsam ermittelt wird. Sollte Ihr Verbrauch geringer oder höher ausfallen, sind auch hier Zuschläge zu zahlen. Dieses Angebot lohnt sich also nur für Sie, wenn sie einen stetigen, voraussehbaren Stromverbrauch haben.

9. Nur Anbieter mit Preisgarantie vorschlagen?

Eine Preisgarantie gibt dem Verbraucher Sicherheit darüber, dass es sich überhaupt lohnt, die Strompreise zu vergleichen, da diese nicht alle paar Monate schwanken. In den meisten Fällen bieten die Unternehmen eine Garantie von 12 Monaten an. Es gibt jedoch auch Verträge, die eine Garantie von wenigen Monaten oder gar keine Sicherheit in dieser Hinsicht vorsehen.

Solche Verträge bieten womöglich eine günstigen Einstiegspreis, um dann innerhalb weniger Monate die Beiträge zu erhöhen. Stromanbieter beabsichtigen eine solche Vorgehensweise allerdings nicht gezwungenermaßen. Oft gründet sich dies auf den schwankenden Energiepreisen, zu welchen auch die Stromanbieter ihr Produkt beziehen. Im Versorgungsvertrag wird genau geregelt, wie eine Preisstaffelung aussehen kann.

Nach dem Strompreisvergleich: Der Wechsel

Haben Sie sich im Stromvergleich für einen Anbieter entschieden, etwa weil er die besten Konditionen hat oder weil er Ökostrom anbietet, dann wird es Zeit für den nächsten und finalen Schritt.

Der Wechsel nach einem Stromtarifvergleich zu einem Stromanbieter, der bessere Tarife in petto hat, ist sehr einfach. Dies gilt besonders dann, wenn Ihr Anbieter eine Stromkostenerhöhung angekündigt hat. In den meisten Fällen kommt Ihnen nun ein Sonderkündigungsrecht zu. Damit können Sie innerhalb weniger Wochen bereits den Anbieter wechseln.

Auch wenn Sie Neukunde eines Stromlieferanten sind, können Sie oft noch wechseln, ohne eine längere Kündigungsfrist einhalten zu müssen. Denn viele Tarife bieten den frühen Ausstieg an. Andernfalls werden Sie erst in drei bis zwölf Monaten endgültig wechseln können, das hängt von Ihrem Tarif ab. Die Formalitäten können Sie jedoch jetzt schon erledigen, der Rest wird ohne Ihr Zutun erledigt.

In jedem Fall gilt: Bei einem Anbieterwechsel müssen Sie nicht fürchten, zeitweise im Dunkeln zu sitzen. Die Stromzufuhr wird Ihnen zu keiner Zeit gekappt. Alle Vorgänge zum endgültigen Wechsel werden abgeschlossen, ohne dass sie im täglichen Leben etwas davon bemerken.

Haben Sie sich also für einen Lieferanten entschieden, so können Sie online alle relevanten Angaben zu Ihrem Haushalt machen. So wird Ihnen der für beide Seiten beste Tarif angeboten. Sind Sie mit den Konditionen einverstanden, dann drucken Sie den Vertrag aus und senden Sie diesen unterschrieben per Post an das Unternehmen.

In manchen Fällen wird separat eine SEPA-Lastschrift angefordert, mit der Sie das Unternehmen berechtigen, die vereinbarten Zahlungen, je nach Tarif, monatlich oder einmal im Jahr von Ihrem Konto abzubuchen.

Und das war es schon auf Ihrer Seite. Die Kündigung bei Ihrem alten Anbieter übernimmt Ihr neuer Vertragspartner. Nach Ablauf einer etwaigen Kündigungsfrist werden Sie automatisch in den neuen Tarif wechseln.

Es kann sein, dass das alte Unternehmen, welches im Stromvergleich für Sie nicht mehr mithalten konnte, sich noch ein mal bei Ihnen meldet. In einem Fragebogen werden Sie aufgefordert, Gründe zu nennen, die Sie als Kunde zum Wechsel veranlasst haben. Dies können Sie beantworten oder ignorieren.

Mit unserem Stromvergleichsrechner können Sie dank Stromvergleich bares Geld sparen.

Mit unserem Stromvergleichsrechner können Sie dank Stromvergleich bares Geld sparen.

Stromspartipps für Verbraucher

Auch wenn Stromvergleichsportale mannigfaltige Möglichkeiten geben, den Preis pro kWh zu vergleichen, kann es am Ende des Jahres trotzdem teuer werden. Denn Strompreisvergleiche sind das Eine. Die effiziente Nutzung ist der nächste Schritt, um dauerhaft Geld und Strom zu sparen.

Viele Menschen verschwenden Energie, ohne es zu ahnen. Deshalb haben wir einige Empfehlungen zusammengetragen, die helfen können, den günstig gekauften Strom auch sinnvoll und sparsam zu verwenden.

Energieklassen: Stromvergleich schon im Geschäft

Vor dem Kauf eines neuen elektrischen Großgerätes wie einem Kühlschrank, einer Waschmaschine oder einem Fernseher, können Sie sehr einfach erkennen, welche Energieklasse das Produkt besitzt. Große Aufkleber machen prominent darauf aufmerksam. Die Klassen zeigen an, wie viel Saft das Gerät zieht, während es in Betrieb ist, aber auch, während es im Standby-Modus auf den nächsten Einsatz wartet.

So helfen die Buchstaben G (rot, besonders hoher Stromverbrauch) bis A (grün, besonders niedriger Stromverbrauch) schon im Geschäft dabei, einen Stromvergleich zu ziehen.

Die Hersteller entwickeln immer effizientere Geräte, sodass die EU schrittweise die Energieklassen A+, A++ und A+++ einführte, um diesem Fortschritt gerecht zu werden.

Natürlich ist immer zu empfehlen, ein Gerät mit besonders hoher Energieeffizienz zu kaufen, auch wenn dieses erst einmal teurer ist, im direkten Vergleich. Denn der Strom, den ein Gerät der Energieklasse A+++ einspart, wird sich am Ende als bares Geld auf Ihrem Kontostand niederschlagen.

Außerdem ist immer auch auf die richtige Größe zu achten. Waschmaschinen oder Kühlschränke, die für ihren Zweck zu groß sind, saugen unnötig Saft.

Generelle Tipps, die Sie im Stromkostenvergleich einbeziehen sollten

Bis zu 100 Euro kosten Geräte jährlich, ohne wirklich eingeschaltet zu sein (Quelle: WWF). Vor allem Monitore und Fernseher werden im Normalfall im Bereitschaftsdienst gehalten, um möglichst schnell anzuspringen, wenn sie wieder gebraucht werden. Dabei zapfen sie ständig das Stromnetz an und belasten so die Umwelt und Ihre Geldbörse.

Generell gilt also: Achten Sie darauf, die Geräte wirklich auszuschalten. Dabei können auch Steckdosen mit Schaltern helfen, die die Stromzufuhr für mehrere Geräte gleichzeitig kappen.

Es gibt außerdem die Möglichkeit, sogenannte „Master-Slave-Steckdosen“ zu verwenden, um im Stromvergleich am Ende des Jahres besser abzuschneiden.

Wie funktioniert eine Master-Slave-Steckdose?

Schließen Sie eine Reihe von Geräten an einer Steckerleiste an und verbinden Sie diese mit der Master-Steckdose. Erst wenn Sie die Geräte einschalten, wird die Master-Steckdose anspringen, um die Steckerleiste (Slave) zu versorgen.

Indem erst bei einer gewissen Spannung der Stromfluss freigegeben wird, werden die Geräte daran gehindert, in den Standby-Modus zu wechseln. Denn sie werden automatisch vom Stromnetzwerk abgeschnitten.

Auch Ladegeräte in der Steckdose sind im Bereitschaftsdienst. Ziehen Sie den Stecker, wenn das Smartphone oder der Laptop aufgeladen sind.

Ein Akku, der voll geladen ist, zieht trotzdem Saft, wenn Sie ihn nicht vom Ladegerät entfernen.

Energiekostenmesser: Kleines Gerät, große Wirkung

Wenn Sie den Stromvergleich im eignen Haus durchführen wollen, können Sie den Verbrauch Ihrer elektrischen Geräte in den Fokus nehmen. Ein Energiekostenmesser wird hierfür zwischen dem Endgerät und der Steckdose installiert. So kann der monatliche Verbrauch gemessen und verglichen werden.

Oftmals werden sich Geräte als echte Stromfresser entpuppen, die Sie vielleicht gar nicht im Verdacht hatten, im Stromvergleich schlecht abzuschneiden. Standby-Geräte werden jedoch stets ganz vorne mit dabei sein.

Ein Stromvergleich lohnt sich zu jeder Zeit.

Ein Stromvergleich lohnt sich zu jeder Zeit.

In der Küche den Stromverbrauch drosseln. Der Vergleich lohnt sich!

Auch in der Küche können Sie Energie sparen. Sowohl beim Kochen und kühlen, als auch beim Standort der Küchengeräte, gibt es Einiges zu beachten.

Kochen

Die Stromkosten für jede kWh sind dann gut angelegt, wenn der Topf auf der richtigen Herdplatte steht. Eine große Platte benötigt mehr Zeit und Energie um heiß zu werden, weshalb kein kleiner Topf darauf stehen sollte.

Auch ist es immer sinnvoll, einen passenden Deckel zu verwenden, da so wesentlich schneller die gewünschte Temperatur erreicht wird. So lohnt es sich doppelt, den Strom billig zu beziehen.

Auch das Kochgeschirr kann beim Kauf einem Qualitätscheck unterzogen werden. Gute Töpfe und Pfannen halten länger und leiten die Wärme gut. Schnellkochtöpfe können bis zu 50 Prozent an Energie einsparen. Die elektrische Herdplatte bleibt noch minutenlang heiß, nachdem sie ausgeschaltet wurde. Bedenken Sie dies beim Kochen und sparen Sie effektiv nach einem Stromvergleich.

Wenn es übrigens darum geht, Wasser schnell zu erhitzen, raten wir stets, zum Wasserkocher zu greifen. Dieser bringt das Element schneller zum Kochen und verbraucht deshalb vergleichsweise weniger Elektriizität.

Sie können dabei immer darauf achten, nur soviel Wasser zu verwenden, wie wirklich gebraucht wird, um den Stromverbrauch im Vergleich zum Nutzen nicht in die Höhe zu treiben.

Auch beim Backen können Sie einfache Verhaltensregeln befolgen, um Ihren Energieebdarf zu senken. Wenn die Backzeit zum Beispiel über 40 Minuten beträgt, dürfen Sie den Ofen ruhig schon 10 Minuten vorher ausschalten, um die Restwärme optimal zu nutzen. Der Ofen ist bis dahin heiß genug und kühlt nur langsam aus.

Öffnen Sie die Ofentür nicht, die Hitze geht sehr schnell verloren und muss mit zusätzlichem Energieaufwand erneut generiert werden. Das Sichtfenster in der Ofentür sollte sauber gehalten werden, um die Entwicklung des Backvorgangs von außen betrachten zu können.

Die Umluftfunktion ist stromsparend, denn hier werden die Speisen bei rund 30 Grad Celsius weniger gebacken. Das kann enorme Einsparungen von bis zu 40 Prozent ausmachen.

Übrigens: Vorheizen ist unnötig!

Im Stromkostenvergleich schlägt mit bis zu 20 Prozent Minus zu Buche, wer seinen Backofen, brav nach Anweisung in Kochbüchern oder auf Verpackungen, vorheizt. Die allermeisten Speisen nehmen keinen Schaden, wenn Sie gemeinsam mit dem Ofen erhitzt werden. Der allerdings heizt von Anfang an mit voller Power.

Warum wird das Vorheizen überhaupt empfohlen? Das dürfte daran liegen, dass es sonst unmöglich wäre, eine einheitliche Backzeit anzugeben. Einige Öfen heizen schneller, andere kürzer. Sie sind also, wenn Sie nicht vorheizen, auf Ihr Gespür und den Augenschein angewiesen, um die Stromkosten pro kWh sinnvoll auszunutzen.

Es kann auch sinnvoll sein, eher zur Mikrowelle zu greifen. Allerdings nur für kleine Portionen, da sie die Speisen schneller erhitzt. Für aufwendigere Gerichte ist der Ofen allerdings die bessere Wahl, da eine Mikrowelle auf lange Sicht eher zu den Stromfressern zählt.

Kühlen

Im Kühlschrank müssen keine niedrigeren Temperaturen herrschen als 6 bis 7 Grad Celsius. Die Temperatur kann bei modernen Geräten einfach eingestellt werden, um unnötigen Verbrauch durch zu starkes Kühlen zu vermeiden.

Das Gerät zieht außerdem mehr Saft, wenn es falsch platziert ist. Stellen Sie es neben dem Heizkörper, dem Herd oder der Spülmaschine auf, so wird seine Energieeffizienz deutlich leiden. Auch sollte ein Kühlschrank nicht zu nah an der Wand stehen. Wenn Sie ihm etwa 10 cm Platz geben, sorgt dies für eine bessere Wärmeabfuhr, was den Stromverbrauch zusätzlich drosselt.

Was in den Kühlschrank kommt, sollte nicht mehr warm oder gar heiß sein. Lassen Sie die Nahrung abkühlen. Öffnen Sie außerdem die Tür des Gerätes nur solange, wie nötig. So wird sich der Stromvergleich und der Wechsel des Anbieters, mit kleinen Anpassungen des täglichen Lebens, auf lange Sicht lohnen.

Auch die Tiefkühltruhe sollte auf eine Tiefsttemperatur eingestellt werden, und zwar auf Minus 18 Grad Celsius. Sollten Sie eine separate Tiefkühltruhe haben, ist diese am besten im Keller aufgehoben. Wenn wir den so verbrauchten Strom vergleichen – mit falsch platzierten Geräten – wird schnell klar, dass hier Geld gespart werden kann.

Durch regelmäßiges Abtauen benötigt ein Kühlgerät weniger Leistung, um eine konstante Temperatur zu halten. Spätestens wenn die Eisschicht einen Zentimeter dick ist, wird es Zeit zum Abtauen. Auch wenn Sie die Wohnung für längere Zeit verlassen , um etwa in den Urlaub zu fahren, kann es sich anbieten, die Geräte zu enteisen.

In diesem Fall können Sie die Stromzufuhr komplett kappen und extra Geld sparen. Denken Sie jedoch daran, die Klappen und Türen über die Zeit Ihrer Abwesenheit geöffnet zu halten, wenn Sie die Leitungen abschalten. So vermeiden Sie Schimmelbildung.

Bei Kühlgeräten gilt besonders: Leerfläche bedeuten Stromverschwendung. Achten Sie beim Kauf also auf die richtige Größe des Gerätes. Für eine Person sollte etwa 50 Liter Fassungsvermögen im Kühlschrank eingeplant werden. Bei einer dreiköpfigen Familie dürfte demnach ein 150-Liter-Kühlschrank ausreichen.

Kaputte Dichtungen führen zu einem erhöhten Stromverbrauch. Auch günstige Stromanbieter können Sie dann nicht davor bewahren, Geld zu verschwenden. Achten Sie deshalb unbedingt auf den Zustand Ihrer Kühlgeräte und sorgen Sie so für eine einwandfreie Funktionsweise derselben.

Stromanbieter vergleichen ist gut, Strom sparen ist sogar besser.

Stromanbieter vergleichen ist gut, Strom sparen ist sogar besser.

Waschen ohne Stromverschwendung

Waschmaschine und Geschirrspüler sind weitere Haushaltsgeräte, die fast jeder zu Hause stehen hat. Bei beiden gilt es, die Maschinen voll zu beladen, bevor Sie sie anwerfen.

Auch sind Waschgänge über 40 Grad heute eigentlich nicht mehr notwendig, da moderne Waschmittel den Bakterien schon jetzt genügend auf den Pelz rücken. So holen Sie das meiste aus Ihrem Strompreis.

Auch sind Stromsparwaschgänge stets vorzuziehen. Schon beim Kauf können Sie also auf die Waschgänge achten, die eine Maschine anbietet. Vorwäsche oder Schonwaschgänge dagegen sind abzulehnen, da hierdurch ein besonders hoher Wasser- und Stromverbrauch entsteht.

Manche Waschmaschinen haben einen Warmwasseranschluss. Diesen sollten Sie nutzen, da die Maschine zusätzlich Kraft braucht, wenn sie das Wasser erhitzen muss. Der Nutzen eines solchen Anschlusses ist im Stromvergleich aber nur dann von Bedeutung, wenn das Wasser außerhalb der Maschine nicht elektrisch, sondern zum Beispiel mit Solarenergie, erhitzt wird.

Auf einen Trockner sollten Sie gänzlich verzichten, an der frischen Luft wird die Kleidung ebenso trocken. Ist der Wäschetrockner jedoch fest eingeplant, so sollte die Kleidung möglichst gut vorbereitet sein, um Strom zu sparen. Schleudern Sie deshalb die Wäsche bei hohen Umdrehungszahlen, damit sie möglichst viel Feuchtigkeit abgeben kann. So wird der Trockner in kürzerer Zeit ein besseres Ergebnis erzielen, was letztlich die Strompreise senkt.

Vergleichen wir die Leistung einer modernen Spülmaschine mit dem althergebrachten Spülen von Hand, wird hier sogar Wasser gespart.

Es werde Licht – aber ohne Verschwendung

Im direkten Stromvergleich werden einige Verhaltensweise deutlich, die schnell angepasst werden können, um die Ausgaben für Strom billig zu halten. Unsere Liste mit Stromspartipps konzentriert sich im Folgenden auf den Umgang mit elektrischem Licht, da wir damit täglich zu tun haben.

Mit dem „Glühbirnen-Verbot“ von 2009 wird der Verbraucher ohnehin in Zukunft keine herkömmlichen Glühbirnen mehr kaufen können. Doch Einige haben sich einen Vorrat angeschafft.

Alte Glühbirnen verwandeln 95 Prozent der zugeführten Energie in Hitze, nur ein Bruchteil von fünf Prozent wird als Licht sichtbar.

Beim Kauf einer Energiesparlampe, können Sie die Wattzahl mal 5 rechnen und erhalten in etwa den Helligkeitsgrad einer alten Glühlampe.

Beispiel: Eine Energiesparlampe mit einem Bedarf von 12 Watt wird im Ergebnis etwa einer 60 Watt Glühbirne entsprechen.

Tipp: Beim Entsorgen von Glühbirnen und alter Energiesparlampen gibt es jedoch umwelttechnische Probleme, über die wir Sie in unserem Artikel zu diesem Thema genauer ins Bild setzen.

Es ist eigentlich ganz einfach, aber wird oft vergessen:Licht ausschalten. Wenn Sie einen Raum verlassen, muss hier kein Licht brennen. Die eingesparte Energie wird am Ende des Jahres einige Euro ausmachen. Nur mit solchen kleinen Schritten lohnt sich in der Summe ein Stromvergleich der Anbieter.

Dazu zählt auch der durchdachte Einsatz von Lampen und deren Positionierung. Leuchten Sie die Ecken eines Zimmers nur dann aus, wenn es nötig ist. Für die Werkstatt oder den Hobbyraum können sich Leuchtstoffröhren anbieten, die neben ihrer Sparsamkeit auch eine hohe Leuchtkraft aufweisen. Trennen Sie Stehlampen vom Netz, denn auch diese sind immer im Bereitschaftsdienst und verbrauchen Energie, ohne zu leuchten.

Die Leuchtkraft der Lampen kann unterstützt werden, indem Sie die Wände Ihrer Wohnung in hellen Farben streichen. Dunkle Wandfarben absorbieren das Licht eher, sodass eine höhere Wattzahl notwendig wird. Wer seine Fenster mit Dekorationen verhängt, wird schneller im Dunkel stehen, da die Sonne geblockt wird.

Weihnachtlichen Dekorationen sind überdies oft Stromfresser. Allerdings können Sie auch auf energiesparende Deko umsteigen, um die Stromkosten im Vergleich zu senken.

Elektrizität ist nicht geeignet, um die Temperatur zu regulieren

Große Mengen Wassers im Elektroboiler zu erhitzen, ist extrem ineffizient. Während eine dreiköpfige Familie im Jahr etwa 4.200 kWh verbraucht, schlägt ein Warmwasserboiler allein mit etwa knapp 3.200 kWh zu Buche.

Auch Nachtspeicherheizungen sind eher Energiefresser, weshalb nach einer Alternative gesucht werden sollte. Der aktive Stromvergleich lässt eigentlich keinen anderen Schluss zu.

Klimaanlagen im Sommer sind zu vermeiden, da sie sehr viel Saft ziehen und vergleichsweise wenig leisten. Der Kühleffekt wirkt nur bei kleinen Räumen und verpufft nach wenigen Minuten wieder. Eine Klimaanlage muss demnach den ganzen Tag angeschaltet bleiben, was den Strompreis immer weiter nach oben treibt. Außerdem laufen Sie Gefahr, sich durch den ständigen Windzug im Hochsommer eine Erkältung einzufangen.

Wir empfehlen kühlende Wickel, Fußbäder oder Wasserstäuber, um die Haut und den Kopf an heißen Tagen abzukühlen. Ganz ohne Stromverbrauch.

Ein kleiner Strom-Gas-Vergleich

Beim Hausbau oder bei der Renovierung einer Wohnung kann sich die Frage stellen, wie in Zukunft geheizt werden soll. Im Vergleich zu Strom ist Gas die günstigere Variante, um die vier Wände in den kalten Jahreszeiten aufzuheizen. Allerdings müssen auch Nachteile von Erdgas bedacht werden.

    • Manchen Menschen ist die Vorstellung der leichten Entflammbarkeit von Erdgas etwas unheimlich. Moderne Anlagen sind jedoch besonders betriebssicher.
    • Die Verlegung eines Erdgas-Anschlusses ist sehr teuer.
    • Die Energiepreise schwanken, weshalb Gas im Moment die günstigere Variante sein mag, doch schon im nächsten Jahr kann der Preis wieder steigen. Ein Gas- und Strompreisvergleich lohnt sich deshalb immer wieder.
    • Erdgas ist ein fossiler Brennstoff. Die Vorkommen werden weltweit eines Tages aufgebraucht sein. Außerdem entstehen Treibhausgase bei der Verbrennung. Allerdings geht auch die Gewinnung von Elektrizität oftmals mit Luftverschmutzung einher.
Nach einem Stromvergleich ist der Wechsel ganz einfach online möglich.

Nach einem Stromvergleich ist der Wechsel ganz einfach online möglich.

  • Während Sie beim Stromvergleich die Möglichkeit haben, zwischen Anbietern und Herstellern aus dem Inland zu wählen, sind Sie beim Gas auf Lieferanten aus dem Ausland angewiesen. Die großen Unternehmen sitzen in den Niederlanden, Großbritannien, Norwegen und Russland.

Selbst wenn Sie durch den Stromvergleich verschiedener Stromanbieternbieter besonders günstige Tarife gefunden haben, werden die Stromkosten im Vergleich oft höher liegen, wenn Sie elektronisch heizen. Denn auch die Nachtspeicherheizung kann längst nicht mehr als energiesparend eingestuft werden, wobei auch auf diesem Gebiet stetig neue Entwicklungen gemacht werden.

Nach dem neusten Stand können Heizungen mit Brennwerttechnik (Öl oder Gas) als die effizientesten bezeichnet werden.

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